Sonntag + Schneetreiben + 1 Stunde mehr = gemütlicher Tag mit einer Easy-Peasy-Masking-Tape-Bastelei

Damit ist das Ende der Sommerzeit amtlich – jedenfalls in Zürich. Mental noch nicht ganz bereit für einen Spaziergang im Schnee, geschweige denn einen Schneemann zu bauen habe ich mich für eine kleine Masking-Tape-Bastelei entschieden. Auch Pimp my Teelicht genannt.

Teelichter einfach mit dem Masking-Tape umkleben und schon leuchten sie stolz im eigenen Kleidchen …

… oder sehen einfach hübsch aus.

Entdeckt habe ich diese Idee hier.

Übrigens, der hübsche silberfarbene Hirsch auf dem oberen Bild ist von dem eben so hübschen Lädeli LILISU. Am 10. November findet dort übrigens die jährliche Advents-Apéro (10:00 bis 18:00 Uhr, Gotthardstrasse 6, 8800 Thalwil) statt. Ich hoffe, wir sehen uns dort!

So, wir gehen jetzt ein Stockwerk tiefer zum nachbarschaftlichen Glühweintrinken und spielen Weihnachten 🙂

Einen schönen Sonntag für Euch und nächste Woche hört Ihr wieder mehr von mir. Versprochen.

Hat die schwarz-weiße Brille auf und ’ne easy DIY-Idee für’s Wochenende

Es muss ja nicht immer rosarot sein. Schon gar nicht, wenn man mit einem Mann zusammen lebt. Aber wie soll man eine gefühlte 10 Meter lange Heizung denn aufpeppen. Anmalen? Verkleiden? Verbauen? Manche Deko-Probleme erledigen sich von selbst – Danke liebe Petra für die drei Schwarz-Weiß-Fotografien, denn mit diesen drei Damen war die Idee der Schwarz-Weiß-Ecke geboren. Nach und nach habe ich passende Prints und Accessoires zusammen gekauft und bin jetzt sehr happy, was ich vom Sofa aus sehe.

Windlichter und Buchstabenschablone von Shabby Style, Romy Schneider und „Love“-Print von einzigart. Wie der Pablo in seinem hübschen Ringelpulli zu mir gekommen ist, weiß ich leider nicht mehr.

Und wenn Schwarz-Weiß sich so gut im Wohnzimmer macht, wieso dann nicht auf im Flur?

Der Spiegel war mal Braun. Ich habe ich weiß angemalert, versiegelt und den inneren Rahmen mit schwarzem Masking Tape beklebt. Ein bisschen Audrey und eine Unbekannte aus dem Papierschnipsel-Karton herausgesucht und ebenfalls mit Masking Tape an der Wand fixiert.

Und dann wurde noch gewickelt. Ein Wollknäuel ist jetzt auf zwei Lampenschirme verteilt. Nach einem wirklich dämlichen Anfängerfehler wurden die Woll-Lämpchen dann doch noch so wie ich sie mir vorgestellt habe. Ein Glück, denn das ich keine aufwendigen Strickereien hinbekomme weiss ich ja, aber wickeln? Das sollte doch wohl drin sein.

Ein ganz einfaches DIY-Projekt. Du brauchst einen Lampenschirm (z.B. den kleinen Jära von IKEA), Wolle nach Wunsch, doppelseitiges Klebeband oder diese praktischen kleinen Fotoklebeplättchen und natürlich Lust auf’s Wickeln.

Und so geht’s:
Einen Streifen von oben nach unten kleben, ist natürlich etwas mühsam mit den Klebeplättchen, geht aber wunderbar. Dann einen Wollfaden von unten nach oben kleben und ab geht die Wickel-Action. Aber vorher am besten noch einen Streifen mit Klebeband/-plättchen auf dem Lampenschirm platzieren, damit die Wollfäden mehr Halt haben. Wenn Ihr dann dem Lampenschirm  sein murkeliges Wollkleid verpasst habt dann schneidet den Faden vom Knäuel ab und knödelt ihn einfach vorsichtig unter die Wollfäden.

Tje, und folgenden Anfängerfehler solltet Ihr nicht machen. Gemütlich beim Fernsehen habe ich gewickelt und gewickelt und dabei immer mal wieder ein Fotoplättchen geklebt  – mal hier, mal dort. Nicht bedacht, dass durch das Licht der Glühbirne jedes Plättchen genau zu sehen ist. Nun ja, das erste Werk sah demnach aus als hätte es Röteln, Windpocken oder sonst irgendwelche Hautkrankheiten. Also, Wolle wieder runter und noch mal sauber arbeiten.

Alles Liebe und macht Euch ein gemütliches Wochenende. Es scheint ja auf Tee, Puschen und Sofa hinaus zu laufen, oder tanzt Ihr durch den Regen?

Happy weekend!

Österliches Sonntagssüß: Osterchüechli und ein hübscher Ostergruß

Herrje. Heute bin ich aber seeeehr spät dran mit meinem Sonntagssüß. Hat nämlich ganz schön lange gedauert das hübsche Osterchüechli. Nachdem ich so ein kleines leckeres Teilchen unter der Woche fast täglich nachmittags verspeise habe ich mir gedacht, das muss ich doch auch selbst hinkriegen. Im Internet habe ich kein passendes Rezept gefunden, aber wie gut, dass wir zu Hause das beliebste Schweizer Kochbuch: TipTopf haben. Auf Seite 255 habe ich dieses Originalrezept gefunden. Hat zwar etwas gedauert der Backspass, was aber sicherlich auch an der Diva namens Mürbeteig gelegen hat, aber es hat sich gelohnt.

Und macht er sich nicht ganz hübsch auf dem Oster-Kaffeetisch?

Zutaten für den Mürbeteig:
200g Mehl
60g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125g Butter in Flöckchen

Zubereitung:
1. Mehl, Zucker, Salz Ein und Butterflöckchen mit dem Knethaken ordentlich durchmixen. Je nach Teig müsste er vielleicht noch einmal mit den Händen ordentlich durchgeknetet werden (die KitchenAid schafft’s ganz alleine :-))
2. Den Teig ausrollen, wenn er fies kleben sollte, dann einfach einen Gefrierbeutel aufschneiden, Teig reinlegen und dann ausrollen – geht super!
3. Eine Tarteform einfetten und mit dem Teig auslegen. Für eine Stunde kalt stellen.
4. Form aus dem Kühlschrank nehmen, Backpapier auf den Teig legen und ordentlich Backerbsen oder Nudeln rauflegen. Ich piekse ausserdem noch ein paar Mal mit einer Gabel in den Teig.
5. In den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen stellen und 15 Minuten backen.
6. Mürbeteig aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Rost auskühlen lassen.

Und weiter geht es mit dem Osterchüechli …

Zutaten:
2-3 EL Aprikosenkonfitüre
400ml Milch
1 Prise Salz
3 EL Rundkornreis (z.B. Camolino oder Originario)
1/2 Zitrone
50g Butter
3 EL Zucker
3 EL Rosaninen (nur wer möchte)
3 EL gemachlene Mandeln
3 Eigelb
3 Eiweiss

Zubereitung:
1. Ofen auf 220 Grad vorheizen
2. Ausgekühlten Mürbeteig mit der Konfitüre bestreichen.
3. Milch aufkochen, Reis und Salz hinzugeben. Auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.
4. Topf von der heissen Herdplatte nehmen.
5. Schale der halben Zitrone abreiben und zu dem Reis geben, ebenso den Saft.
6. Butter hinzugeben und einrühren, dann den Zucker, die Mandeln und möglicherweise die Rosinen einrühren.
7. Masse etwas abkühlen lassen.
8. Eier trennen: Die drei Eigelb einrühren.
9. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und nach und  nach unter den Teig heben.
10. Die masse auf dem Mürbeteigboden gleichmässig verteiln und auf unterster Schiene ca. 25 bis 30 Minuten backen.

Die Teigreste habe ich übrigens auf drei Muffinförmchen verteilt.

Auf ein schönes Oster-Kuchen-Kaffee-Essen-Trinken.

Apropos … die kleinen Teesäckchen von letzter Woche kommen heute im Osterlook daher. Hübsch bestempelt und beklebet. Die Ohren und das Puschelschwänzchen habe ich aus Pappe ausgeschnitten und mit doppelseitigen Klebepunkten (oder Fotoklebern) auf der Rückseite des Tütchens fixiert.

Boah. Beim Tatort sind sie schon mitten drin in den Ermittlungen. Jetzt aber schnell auf’s Sofa und einen schööönen Abend Euch!

DIY-Idee für Teetrinker

Was hängt denn da in den Zweigen? Das sind doch keine Ostereier. Richtig. Es sind hübsch verpackte Teebeutel, die sich fürs Foto in die Zweige geschlichen haben. Auf livingathome.de habe ich die Vorlage für diese kleine Beutelchen entdeckt. Eine super Idee, wie ich finde. Aber da die hübschverpackten Beutelchen in den Osterzweigen wenig zu suchen haben, habe ich sie fix ans Tee-Glas (s. Foto unten) gehängt und verschenkt.

Übrigens, ich habe bereits im Auftrag grosse und kleine Einweckgläser beschriftet und  beklebt. Hat sich wohl schon rumgesprochen, dass ich die Masking-Tape-Klebemeisterin bin – hihi.  Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Für alle Schweizer, die fleissig Ihr Altpapier bündeln: Wie wäre es mit dieser Ordnungsidee, um die Schnur hübsch und praktisch zu verstauen?

Einen hübschen Donnerstag für Euch!

DIY-Idee für Ordnungsliebhaber und Dekofans – Wurstgarn hübsch verpackt und kein Fadenkuddelmuddel

Hach, wie aufgeregt ich damals noch immer war und mich fragte, ob es wohl immer mehr Leser werden oder ob meine Mutter meine einzige Leserin bleibt? Wie schön, dass das definitiv nicht so ist und immer mehr liebe Menschen dazu kommen. All diejenigen, die das Madamchen schon länger kennen, könnten sich erinnern – an einen meiner ersten Blog-Posts mit dem Titel „Schöne Schnüre„. Ich freute mich damals sehr über das schicke, bunte Garn, dass mir meine ehemalige Kollegin Ute mit bestellt hatte. Und noch besser fand ich, dass ich endlich den korrekten Namen für diese Bänder erfuhr – Wurstgarn ist der leider ziemlich uncharmante Name der hübschen Geschenkeverschnürer und wir haben sie damals direkt bei einer Metzgerei bestellt.

Und wie das so ist, wenn man etwas gern hat, dann möchte man mehr. Weiß-Rotes, -Blaues, -Gelbes, -Grünes, -Rosafarbenes, -Schwarzes … die Garnfamilie wächst und wird immer farbenfroher. Allerdings wächst auch die Vertüdelgefahr in der Bastelkiste mit jeder neuen Garnrolle. Wie gut, dass jetzt endlich Ordnung herrscht. Und hübsch sieht’s auch noch aus. Findet Ihr auch?

Was Ihr dafür braucht:
– Einmachgläser
– Masking Tape
Dosenpiekser
– Material zur Beschriftung (Ich habe mich auch hier für Masking Tape und natürlich half mir dabei mein geliebter Präge-Dymoooo)

Und so geht’s:
1. Mit dem Dosenpiekser ein Loch in die Mitte des Deckel piksen.
2. Den Deckel nach Lust und mit Masking Tape bekleben (Das Loch kann überklebt werden, einfach danach wieder vorsichtig das Masking Tape durchstechen)
3. Garn ins Glas stellen und den Faden durch das Loch ziehen
4. Je nach Geschmack beschriften, das Glas bekleben oder „nackt“ lassen
5. Aufstellen und Freuen.

Einen wunderbaren Wochenstart wünsche ich Euch!

Ein Schwarz-Weisses Shoppingerlebnis

Seit Samstag bin ich im absoluten Schwarz-Weiss-Fieber. Das liegt u.a. daran, dass ich seit diesem Tag stolze Besitzerin eines Dymo Prägegeräts bin. Fragt mich nicht, wie ich vorher ohne leben konnte. Und wenn ich nicht aufpasse, dann ist bald jede freie Fläche beklebt, im Haushalt lebende Menschen eingeschlossen.

Ok, kommen wir zu den wirklich Schwarz-Weissen-Dingen. Es fing alles mit dem Sternen-Schal von becksöndergaard an, der mich unverhofft im Globus am Bellevue quasi ansprang. Und am Tisch gegenüber winkten die Kissen fröhlich mit einem 50% Schild zu mir rüber.

Vom Bellevue ging’s die Seefeldstrasse Richtung Seefeld. Ein kurzer Bummel durch das traumhafte Lädeli Herzlich ist da natürlich Pflichtprogramm. Relativ neu auf der Seefeldstrasse hat auch einzigart ein weiteres Entdeckungsparadies eröffnet. Neben der wunderbaren Romy Schneider – natürlich in Schwarz-Weiss – hüpften wie von selbst noch drei freundliche Gesellen in mein Einkaufskörbchen. Das Schweinchen musste die fröhliche Rasselbande zwar leider schon verlassen, aber Panda (wie passend so in Schwarz-Weiss) und das Küken warten auf ihren Einsatz.

Und wer gut hingeschaut hat, der wird rufen: „Halt. Da fehlt noch was“. Richtig. Die Retro-Buchstaben, gestempelt auf Büttenpapier sind von Cavallini Papiers. Ich habe sie bei der Zürcher Papeterie meines Vertrauens Zumstein gekauft, wo ich auch meinen Freund, den Dymo erstanden habe. Online könnt Ihr sie aber z.B. bei Nostalgie im Kinderzimmer oder bei Diocampo shoppen.

Also, Schwarz +  Weiss ergibt nicht immer Grau, sondern auch tolle Kontraste. Mal sehen, was es als nächstes gibt… vielleicht eine schwarze Box, einen schwarzen Stuhl oder noch mehr Bilder, um die zur Schwarz-Weissen-Ecke erklärte Wand weiter zu bestücken. Ihr werdet es erfahren.

Auf eine fröhliche Wochenmitte.