Mein heutiges Sonntagssüß ist ein Hit – Himbeer trifft auf Cheesecake

Immer wieder sonntags – kommt etwas Süßes auf den Tisch. Ich glaube, ich kann jetzt mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass Käse- oder Quarkkuchen jeglicher Art und Form zu meinen allerliebsten Backwerken zählen. Ob als Cupcake, als Geburtstagsklassiker oder ganz New-York-like. Ich mag sie alle. Und jetzt gibt es einen Himbeere-Käsekuchen oder was noch cooler klingt: einen Raspberry Swirl Cheesecake – nach Cynthia Barcomi.

Zutaten für den Boden:
90g fein gehackter Zwieback
75g geröstete Mandeln oder Haselnüsse, fein gehackt
60g zerlassene Butter
75g Zartbitterschokolade

Zutaten für die Cheescake-Masse:
450g Frischkäse, Doppelrahmstufe (z.B. von Philadelphia)
200g Zucker
1 EL Stärke
3 Eier
1/4 TL Salz
725g saure Sahne
340g Himbeeren (tiefgefroren)
60g Zucker

Zubereitung:
1. Ofen auf 190 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Alle Zutaten für den Boden – ausser die Schokolade – miteinander vermischen.
2. Die Masse auf einem eingefetteten Boden einer Springform (24 bis 26cm Durchmesser) verteilen und gut andrücken, ca. 9 Minuten backen lassen. Abkühlen lassen.
3. Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen und ihn, sobald der Boden einigermaßen abgekühlt ist , darauf verstreichen.
4. Die Springform gut und sicher mit mindestens zwei Streifen Alufolie kreuzweise von aussen umwickeln, damit nachher, wenn der Kuchen im Wasserbad gebacken wird auch nicht nass wird.
5. Springform in den Kühlschrank stellen, damit der Boden richtig gut auskühlen lassen kann.
6. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
7. Himbeeren mit dem Zucker kurz aufkochen und dann durch ein Sieb streichen, damit Du die Kerne los wirst.
8. Frischkäse und Zucker mit dem Mixer schön glatt rühren. Stärke, Eier, Salz und saure Sahne nacheinander dazu mischen.
9. Ein Drittel der Frischkäse-Masse auf den Keksboden geben, die knappe Hälfte des Himbeersafts darüber träufeln, das nächste Drittel der Masse darübergießen, dann den Rest (oder etwas weniger, je nach Geschmack) darüber verteilen und schliesslich den Rest der Füllung darüber geben. Mit einem kleinen Messer durch die Masse schneiden, damit es einen schönen leichten Marmoreffekt gibt.
10. Springform mit dem Kuchen in eine größere Form setzen und diese ca. 2-3cm hoch mit heißem Wasser füllen.
11. Ab damit in den Ofen und 45 Minuten backen.
12. Kuchen aus dem Backofen nehmen, die Alufolie entfernen und den Kuchen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 4 Stunden oder besser noch über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Mhhh. Ein sündiger Hit dieses Sonntagssüß!

Geniesst Euren Sonntag.

Tatatataaaa: Post aus meiner Küche! Weisse und dunkle Schoko-Crossies mit Limette oder Canberry oder Chili.

Ist das nicht eine herrliche Vorstellung, dass letzte Woche Unmengen von Schokopäckchen quer durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und ich glaube sogar durch Italien geschickt wurden? Ich find’s grandios. Und auf Pinterest haben die drei Ideengeberinnen von Post aus meiner Küche schon sooo viele leckere Bildchen gepostet. Und ich freu mich, dass meine Schokopost schon in Bern angekommen ist.

Zutaten für ca. 20 Crossies:
1 Tafel Zartbitter Schokolade
1,5 Tafel weiße Schokolade
Butter (2 Flöckchen)
1/2 Limette
1 kleine Chili
ca. 1/2 bis 1 EL Cranberries
Cornflakes
ca. 2 EL gehackte Mandeln
ca. 2 EL gehackt Macadamianüsse

Zubereitung:
1. Die Zartbitter Schokolade mit einer Butterflocke (so behält die Schokolade ihren Glanz) im Wasserbad schmelzen.
2. Währenddessen die Chili winzigwinzig klein hacken.
3. Wenn die Schokolade flüssig Chili einrühren.
4. Schokolade vom Wasserbad nehmen und Cornflakes und Nüsse einrühren (hier muss zügig gearbeitet werden), Flakes und Nüsse auch nach Gefühl hinzugeben – es muss ordentlich etwas zum Zusammenkleben geben.
5. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Schokohäufchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und kalt stellen.

So, und jetzt auch die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und genau so verfahren wie bei der Zartbitterschoki. Statt Macadamia empfehle ich gehackte Mandeln und zu einem Teil gebt Ihr Cranberries zum anderen fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette und ein paar Saftspritzer.

Alles klar? Habt Ihr auch ein Schokopäckchen auf die Reise geschickt? Nein??? Dann macht unbedingt beim nächsten Mal mit, wenn die Damen von Post aus meiner Küche wieder zum Köstlichkeitenversand aufrufen.

Ein super Sonnen-Wochenende wünsch ich Euch!

P.S. Ich habe ähnliche Crossies übrigens schon einmal als Gastgeschenk gemacht. Erinnerst Du Dich?

Ein Cupcaketräumchen mit Milky Way, Ovomaltine-Schoggi und Marshmallows

Ich freu mich ja so. Ihr Euch auch? Worüber fragt Ihr? Na, darüber, dass die Cupcake-Queen Jeanny schlechthin seit Kurzem ihren eigenen wunderbaren Blog hat. Auf Zucker, Zimt und Liebe findet Ihr Süßes uns Salziges, Verspieltes und Edles – aber alles ist köstlich. Auch dieses Wahnsinnsrezept ist aus Jeannys Paradies gemopst. Danke an dieser Stelle dafür. Einfach deluxe.

Zutaten für 12 bis 15  Cupcakes:
6 kleine Milky Way Riegel
210 ml Milch + 1 EL zum Schmelzen der Riegel
30g Kakao
120g Mehl
1/2 EL Backpulver
1/4 TL Natron
1 Prise Salz
55g weiche Butter
100g weissen Zucker
50g brauner Zucker
1 Ei
1 Fläschchen Vanille-Extrakt
12 bis 15 Marshmallows
12 bis 15 Stück Ovomaltineschokolade

Zubereitung:
1. Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und Papierbackförmchen in die Muffinform setzen.
2. Milky Way mit dem EL Milch in einem Topf bei geringer Hitze langsam schmelzen lassen. Immer brav rühren, damit bloß nichts anbrennt. Wenn die Milky Ways geschmolzen sind, Topf vom Herd nehmen und mind. 15 Minuten mit der Weiterverarbeitung warten.
3. Kakao, Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut miteinander vermischen:
4. In einer zweiten Schüssel Butter, beide Zuckersorten und Vanilleextrakt mit dem Mixer turbomäßig durchmixen bis alles gut verrührt ist.
5. Ei hinzugeben und wieder gut mixen (ca. 1 Minute). Geschmolzene Milky Ways dazu geben und wir auf schnellster Stufe kurz mixen.
6. Mehlmischung und Milch in zwei Schritten abwechselnd in den Teig einrühren. Aber nur so lange, bis alles gut vermischt ist und keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind.
7. Den Teig zu max. 2/3 in die Fröschen geben. Und wie Jeanny mahnt: Auf keinen Fall darüber hinaus, denn sonst quillt der Teig beim Backen über und das mag er GAR NICHT.
8. Je nach Ofen ca. 20 bis 22 Minuten lang backen. Nach 20 Minuten den obligatorischen Holzstäbchentest machen und wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, dann raus mit den kleinen Prachtexemplaren. Cupcakes abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
9.  Backofengrill voll aufdrehen, die Cupcake auf ein Bleck stellen und mit je einem Marshmallow bestücken. Zack mit den kleinen Küchlein in den Ofen und jetzt heisst es „Spitz pass auf“, denn es geht ratzfatz und die Marshmallows sind verbrennt. Das geht so schnell, so schnell kannste kaum gucken. Also, setz Dich vor die Ofentür und hol die Cupcakes mit den angerösteten Marshmallows rechtzeitig raus.
10. Marshmallows mit einem Esslöffel in den Cupcake drücken und mit je einem Stück Ovoschokolade versehen. Natürlich könnt Ihr auch andere Schokolade nehmen, aber ich so, als „Neu-Schweizerin“ stehe total auf Ovomaltine in jeglicher Form.

Enjoy!

Jetzt wird’s gemütlich: Apfelstrudel mit Vanilleeis

Boah. Gefühlt wird man ja bereits seit September in den Supermärkten quasi mit weihnachtlichen Lebkuchen beschmissen. Ich finde das ganz gruselig. Jedes Jahr wieder. Mit Anbruch des Novembers kommt bei mir dann erst langsam die Lust auf Weihnachtskekse, Plätzchen backen und die Weihnachtsdeko. Um die Zeit schööön lange zu strecken, gibt es bei uns nicht nur Weihnachtsdeko (die darf nämlich nicht vor dem 1. Advent aufgebaut werden), sondern seit diesem Jahr auch auch Vorweihnachtliche-Herbsts-und-Winterdeko. Zeig ich Euch bald. Heute geht’s aber ums Essen.

Was serviert man an einem Sonntagnachmittag im November? Für Kekse eindeutig zu früh. Kuchen? Nichts Neues. Also gab es gestern bei uns eine Apfelstrudel. Entdeckt habe ich das Rezept in dem Schweizer Kochbuch schlechthin „tiptopf“ – und da dieses Buch bereits in der Schule im Kinderkochkurs benutzt wird, war ich ziemlich entspannt und sicher, dass das easypeasy wird.

Was ich lernen musste. Ein Strudelteig ist immer eine Heruasforderung, ob das Rezept nun aus dem tiptopf oder einem Sternekoch-Rezeptbuch stammt.

Und wenn der Teig nicht einsichtig ist und Dich fies behandelt, dann tu das gleiche und hüpf schnell am Supermarkt Kühlregal vorbei. Denn dort findest Du einen gaaanz freundlichen Strudelteig mit absoluter Gelingsicherheit.

Zutaten für 4 Personen:
Für den Teig (nur etwas für Geübte und Menschen mit guten Nerven)
150g Mehl
½ TL Salz
1 Ei
3 EL Wasser
1 EL neutrales Öl

Für die Füllung
1 KG süße Äpfel
½ Zitrone
3-4 EL Zucker
5 EL gemahlene Nüsse und ca. 10 gehackte Walnüsse
nach Wunsch auch 3-4 EL Rosinen
etwas Zimt

50g Butter

Lecker dazu: Vanilleeis oder Sahne.
Zubereitung des Teiges:
1. Mehl in eine Schüssel geben, Salz hinzugeben
2. Ei, Wasser und Öl gut vermischen
3. Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren.
4. Teig mit den Knethaken bearbeiten bis er schön glatt und geschmeidig ist, gern auch mit den Händen bearbeiten
5. In einer heissabgespülten Schüssel ca. 30 Minuten ruhen lassen
6. Äpfel schälen und in feine Würfel schneiden.
7. Zitronensaft,–schale  und gehackte Walnüsse zu den Äpfeln geben und vermischen und etwas Zimt dazugeben (für Rosinenliebhaber auch an dieser Stelle diese unterrühren)
8. Ein Geschirrtuch gut anfeuchten und auf dem Küchentisch ausbreiten, ein trockenes, bemehltes darüber legen. Den Teig auf dem bemehlten Handtuch gaaaanz fein ausrollen.
9. Butter schmelzen und einen Teil auf dem Teig verstreichen:
10. Die Nüsse auf der oberen Teighälfte verteilen, dann die Apfelmischung darüber verteilen.
11. Teig an den Seiten ca. 2cm einschlagen und mit Hilfe der Küchenhandtücher den Teig aufrollen.


12. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen, den Strudel mit der restlichen Butter bestreichen und auf mittlerer Schiene bei 150 Grad (Umluft) ca. 20 bis 30 Minuten backen.

Und wenn es dann so richtig knusprig im Ofen aussieht, dann am besten noch warm servieren. Besonders lecker mit einer Kugel Vanilleeis oder Sahne.

Eine fröhliche Woche wünsch ich Euch.

(Fotos: madamechoufleuse)

*Kochen für Gäste*: Ein süßer Abschluss mit Himbeeren und Sahne

Es gibt Menschen, denen das Dessert nicht so wichtig ist. Ihnen reicht ein Espresso. Ich mag Menschen, die nach einem leckeren ausgiebigen herzhaften Essen fragen: „Und was gibt es zum Nachtisch?“ Deswegen; kein Menü ohne süßes, fruchtiges oder knuspriges Dessert. Nach klassischem Bruschetta und fabelhafter Pasta gab es noch ein süßes Highlight. Hübsch angerichtet in meinen geliebten Weck-Gläsern schmeckt es gleich noch viel besser.

Aber Jana und ich wären keine Desserts-Fans, wenn wir nicht noch die Schüssel mit der restlichen süßen Schichtspeise aus dem Kühlschrank genommen hätten und dann ist auch ein Espresso erlaubt.

Zutaten für 2 Personen:
65g Baiser
250ml Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
300g Himbeeren (tiefgekühlt)
frische Minze zum Garnieren

Zubereitung:
1. Die Baisers zerbröckeln. Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.
2. 1/2 des Baisers in eine Schüssel geben, 1/2 der unaufgetauteten Himbeeren daraufgeben, 1/2  der Sahne darauf verteilen und das gleiche noch einmal mit der zweiten Hälfte der Baisers, Himbeeren und Sahne.
3. Mind. 2 Stunden im Kühlschrank ordentlich durchziehen lassen.
4. Vor dem Servieren mit Minze garnieren und servieren.

Tipp: Weil es so hübsch aussieht, habe ich die drei Zutaten in kleinen Weckgläsern geschichtet. Genau nach dem gleichen Prinzip, wie unter Punkt 2 beschrieben, nur eben mit weniger Zutaten pro Glas.

(Fotos: madamechoufleuse)

Selbstgemachte Pralinen im Weckglas

Diese 3 in 1 Kreation ist wirklich genial. Ich weiß, Eigenlob stinkt, aber dann und wann darf man sich doch selbst auch mal auf die Schulter klopfen. Diese selbstgemachten Pralinen im Weckglas sind nicht nur ein zauberhaftes und leckeres Gastgeschenk, sondern durch den angeknoteten Namen-Tag eine tolle und kreative Platzkarte. Stolz wie Bolle beobachteten die liebe Harriet (auch so ein kreatives Kind und Mitproduzentin dieser Herrlichkeiten) und ich, wie die Gäste immer wieder zu ihren Gläsern griffen, um dann mit mikroskopischer Genauigkeit die beiden Leckereien zu beäugen, mit denen das Weckglas gefüllt war und murmelnd rätselnd, was das wohl sei und wer das wie eigentlich gemacht hat.

Nach dem Hauptgang schoben daher einige ein kleines Vorab-Dessert ein und versuchten unsere selbstgemachten Pralinen und ich würde mal behaupten: Die kamen gut an. Uups…schon wieder so ein Eigenlob. Aber Ihr müsst ja auch sicher sein, dass Ihr Euch beim Nachmachen nicht blamiert. Ich mach das also nur für Euch.

Übrigens, blau-weißes Wurstgarn haben wir für die Jungs ausgewählt und passend dazu in Blau die Namen gestempelt.

…und für die Mädchen gab es rot-weißes Wurstgarn und die Namen haben wir in Rot gestempelt.

Und so geht’s:

Zutaten für die dunklen Pralinen-Krossis:

3 Tafeln Zartbitterschokolade
3 – 4 EL Rosinen (eingelegt in Cointreau)
fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange
Cornflakes (ungesüßt)
Knusperflocken (z.B. von Kölln)
gehackte Haselnüsse

Zutaten für die weißen Pralinen-Krossis:

3 Tafeln weiße Schokolade
3 – 4 EL Rosinen (eingelegt in Rum)
Cornflakes (ungesüßt)
Knusperflocken (z.B. von Kölln)
gehackte Mandeln

Zubereitung:
1. Jeweils die Schokolade im Wasserbad langsam und vorsichtig schmelzen. Es darf kein Wasser in die Schokolade gelangen.
2. Die flüssige Schokolade in eine Schüssel geben und die übrigen Zutaten nach und nach hinzugeben. Cornflakes, Knusperflocken und Mandeln bzw. Haselnüsse nach Gefühl hinzugeben. Es muss schon ordentlich etwas zum Zusammenkleben geben.
3. Alles gut miteinander verrühren und mit Hilfe von Teelöffeln kleine Schokoladenhäufchen auf ein Backpapier legen und gut Kalt stellen.

Tip Top. Fertig. Nicht schwer und super lecker.

Und noch ein kleiner Tipp vom Superkoch: „Lasst mit der Schokolade eine Butterflocke mitschmelzen, dann werden die Pralinen nicht matt, sondern bleiben schön glänzend.“

(Fotos: madamechoufleuse)