Schickt Köstlichkeiten in die Welt – dank der wunderbaren Idee „Post aus meiner Küche“

Alles fing mit Post in der Mailbox an. Ganz zauberhafte Zeilen von drei Mädels mit einer grossartigen Idee. Die Zeilen behalt‘ ich für mich, die drei Mädels müsst Ihr kennenlernen. Darf ich vorstellen – die drei Damen vom Grill… ähm von der Post:

Jeanny von dem zuckersüssen Blog Zucker, Zimt und Liebe
Rike von dem Fröhlich-Mach-Blog lykkelig
Clara vom Blog des guten Geschmacks tastesheriff

Und diese Drei haben sich gedacht, warum denn die süßen Küchenerzeugnisse immer alleine essen. Wie wäre es, wenn man einen Teil schick verpackt und auf die Reise zu einem lieben Menschen schickt? Und im Gegenzug darf man selbst voller Vorfreude den Briefkasten öffnen und selbst ein köstliches Päckchen in Empfang nehmen. Unter dem passenden Motto Post aus meiner Küche geht es im April schon mit der ersten grossen Verschickaktion los. Das erste Thema lautet: Schokoladiges.

Ich bin entzückt und mache auf jeden Fall mit. Was ist mir Dir? Bist Du auch dabei? Wenn ja, dann schick schnell bis zum 7. April  eine Mail an: postausmeinerkueche@googlemail.com. Und vielleicht sind wir beide dann schon Schoko-Austausch-Partner.

Und natürlich könnt Ihr alles ganz genau nachlesen. Und zwar hier.

Ich freu mich schon, wenn der Postmann zwei Mal klingelt.

Ein herrliches Wochenende für Euch!

DIY-Idee für Teetrinker

Was hängt denn da in den Zweigen? Das sind doch keine Ostereier. Richtig. Es sind hübsch verpackte Teebeutel, die sich fürs Foto in die Zweige geschlichen haben. Auf livingathome.de habe ich die Vorlage für diese kleine Beutelchen entdeckt. Eine super Idee, wie ich finde. Aber da die hübschverpackten Beutelchen in den Osterzweigen wenig zu suchen haben, habe ich sie fix ans Tee-Glas (s. Foto unten) gehängt und verschenkt.

Übrigens, ich habe bereits im Auftrag grosse und kleine Einweckgläser beschriftet und  beklebt. Hat sich wohl schon rumgesprochen, dass ich die Masking-Tape-Klebemeisterin bin – hihi.  Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Für alle Schweizer, die fleissig Ihr Altpapier bündeln: Wie wäre es mit dieser Ordnungsidee, um die Schnur hübsch und praktisch zu verstauen?

Einen hübschen Donnerstag für Euch!

Doppeltes Sonntagssüß: All-Time-Winner-Schokokuchen und der Quarkkuchen-Klassiker.

Sonntag ist Kuchen Tag. Verabredungen zu Kaffee und Kuchen sind etwas Herrliches. Ich mag große Kaffeetafeln. Leider sind es ja oft gar nicht sooo viele Gäste, wie man Kuchen backen möchte, daher habe ich neben dem neu auf meine Kuchenbackliste aufgenommenen Schokokuchen den Familienklassiker mit der Hälfte aller Zutaten gebacken. Schließlich soll sich keiner Überfressen.

Uups. Der Familienklassiker fehlt noch auf dem oberen Bild. Er steht noch im Kühlschrank. Moment … ich hol ihn schnell und schieß ein zweites Foto. Wartet … Noch da? Gut. Denn hier ist es:

Erkennt Ihr ihn? Da unten rechts. Das platte runde Ding? Vergessen? Die beste Quarktorte der Welt. Und hier findet Ihr das Rezept.

Neu in meinem Backportfolio ist der Blitz-Schokokuchen der Brigitte. Hm. Ich weiss zwar nicht was ich unter „Blitz“ wirklich erwartet habe, allerdings hat mich dieser Name zeitlich schon in einen kleinen Engpass gebracht, denn sooo schnell ist der angebliche Blitz-Kuchen doch nicht fertig. Und das lag nicht an dem Schmetterling 🙂

Aber lecker ist. Für die Gäste ist das ja das Wichtigste.

So, mögt Ihr auch ein Stücken? Dann Teller her. Einen süßen Sonntag für Euch!

Mein heutiges Sonntagssüß: Der saftigste Carrot Cake ever. Mit Walnüssen und Puderzuckerglasur.

Ist es nicht immer herrlich, wenn man etwas im neuen Jahr „wieder“ zum ersten Mal tut. Gestern war so ein Tag: Zum ersten Mal in diesem Jahr hatte ich eine riesige Bastelaction geplant, zum ersten Mal in diesem Jahr saß ich auf den neuen Balkonmöbeln und trank draussen (ok, noch in eine Decke gemuckelt) eine köstliche Gazosa und hatte so richtig das Gefühl, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Während ich da so gemütlich rum saß, meine Limonade trank und auf den See guckte, machte sich im Ofen ein ganz köstlicher Kuchen bereit, um bald von mir verspeist zu werden.

Von meiner Bastelaction berichte ich Euch in den nächsten Tagen und das Rezept für den saftigsten aller saftigen Carrot Cakes habe ich aus dem wundervollen Buch „Backen nach Bildern„.

Zutaten:
180g Mehl
4g Backpulver
4g Natron
4g gemahlenen Zimt
4g Piment
4g Salz
3 Eier
210g Zucker
140g Sonnenblumenöl
60g Apfelmus
230g Möhren
50g Walnüsse

Zubereitung:
1. Eine Kastenform (28cm Länge) einfetten und den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
2. Die Möhren fein raspeln und die Nüsse grob hacken.
3. Mehl, Natron, Backpulver, Piment, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen und in die Mitte ein Mulde drücken.
4. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Schneebesen verschlagen, den Zucker hinzugeben und weiterschlafen, bis die Mischung schön cremig ist. Dann das Öl langsam in einem dünnen Strahl zugießen und verrühren. Zuletzt noch das Apfelmus unterrühren.
4. Die flüssige Mischung in die Mehlmulde geben, mit einem Teigspatel verrühren und nach und nach Möhren und Walnüsse hinzugeben. So lange rühren, bis alles gut vermengt ist.
5. Den Teig in die Form füllen und vorsichtig ein paar Mal auf die Arbeitsfläche fallen lassen, so verteilt sich der Teig optimal in der Form.
6. Ab in den Ofen für 50 – 55 Minuten, HOlzstäbchentest machen und wenn kein Teig mehr Stächen klebt raus aus der Hitze mit dem köstlichen Etwas.
7. Sofort mit einem scharfen Messer an den Rändern der Form entlangfahren und den Kuchen 15 Minuten in der Form  abkühlen lassen, dann vorsichtig hinauslösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wer mag Glasur? Ich hab’s mir da einfach gemacht: Ca. 1,5 EL Frischkäse in eine kleine Schüssel geben und mit dem Saft einer knappen halben Zitrone vermischen. So lange Puderzucker hinzugeben bis Dir der Geschmack gefällt.

Kurz vorm Servieren die Glasur gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen, nach Lust und Laune dekorieren und dann schnell zugreifen, denn ratzfatz ist er aufgemümmelt. Apropos „Mümmeln“ – gestern habe ich super niedliche Ostergeschenkli gebastelt. Zeig ich Euch nächste Woche.

Süßen Sonntag!

DIY-Idee für Ordnungsliebhaber und Dekofans – Wurstgarn hübsch verpackt und kein Fadenkuddelmuddel

Hach, wie aufgeregt ich damals noch immer war und mich fragte, ob es wohl immer mehr Leser werden oder ob meine Mutter meine einzige Leserin bleibt? Wie schön, dass das definitiv nicht so ist und immer mehr liebe Menschen dazu kommen. All diejenigen, die das Madamchen schon länger kennen, könnten sich erinnern – an einen meiner ersten Blog-Posts mit dem Titel „Schöne Schnüre„. Ich freute mich damals sehr über das schicke, bunte Garn, dass mir meine ehemalige Kollegin Ute mit bestellt hatte. Und noch besser fand ich, dass ich endlich den korrekten Namen für diese Bänder erfuhr – Wurstgarn ist der leider ziemlich uncharmante Name der hübschen Geschenkeverschnürer und wir haben sie damals direkt bei einer Metzgerei bestellt.

Und wie das so ist, wenn man etwas gern hat, dann möchte man mehr. Weiß-Rotes, -Blaues, -Gelbes, -Grünes, -Rosafarbenes, -Schwarzes … die Garnfamilie wächst und wird immer farbenfroher. Allerdings wächst auch die Vertüdelgefahr in der Bastelkiste mit jeder neuen Garnrolle. Wie gut, dass jetzt endlich Ordnung herrscht. Und hübsch sieht’s auch noch aus. Findet Ihr auch?

Was Ihr dafür braucht:
– Einmachgläser
– Masking Tape
Dosenpiekser
– Material zur Beschriftung (Ich habe mich auch hier für Masking Tape und natürlich half mir dabei mein geliebter Präge-Dymoooo)

Und so geht’s:
1. Mit dem Dosenpiekser ein Loch in die Mitte des Deckel piksen.
2. Den Deckel nach Lust und mit Masking Tape bekleben (Das Loch kann überklebt werden, einfach danach wieder vorsichtig das Masking Tape durchstechen)
3. Garn ins Glas stellen und den Faden durch das Loch ziehen
4. Je nach Geschmack beschriften, das Glas bekleben oder „nackt“ lassen
5. Aufstellen und Freuen.

Einen wunderbaren Wochenstart wünsche ich Euch!