Heute ist es ganz besonders süß mein Sonntagssüß: Marshmallows am Stiel mit Schokohut und Knuspertopping

Gestern war das Wetter in Zürich einfach zu schön. Die Sonne schien und ein Hauch von Frühling lag bereits in der Luft. Da hab ich mich verständlicherweise lieber am See und in der Stadt rumgetrieben, als im Supermarkt die Zutaten für aufwendige Backwerke zusammen zu suchen. Heute früh war aber – ich hätte es mir eigentlich denken können – meine Lust auf was Süßes wieder groß. Aber ohne Eier und nur noch einem Rest Milch im Kühlschrank – daraus konnte selbst mein Superkoch kein Kuchenrezept aus dem Ärmel zaubern. Was machen? Nicht ärgern. Überlegen. Was geben das Backfach und der Schleckerschrank her? Marshmallows, Kokosraspeln, ein paar Mandelblättchen und eine halbe Tafel Schokolade. Und das Ergebnis sehr Ihr hier. Der süße Sonntag ist gerettet.

Zutaten für 12 Marshmallows am Stiel:
12 Marshmallows
1/2 Tafel dunkle Schokolade (natürlich kann man auch noch Vollmilch oder weiße Schoki nehmen)
12 Schaschlikspieße oder natürlich noch viel hübsche bunte Papierstrohhalme, z.B. von dawanda
Kokosraspeln, Krokant, Mandelblättchen, Streusel und, und, und …

Zubereitung:
1. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
2. Marshmallows auf die Spiesse stecken und durch die Schokolade ziehen, bis sie ein hübsches Schokokleid tragen.
3. Dann nach Lust und Laune verzieren und zum Trocknen in ein Glas stellen.

Nach ca. 60 Minuten ist die Schokolade durch und durch erkaltet. Dann könnt Ihr sie hübsch verpacken und verschenken, selber naschen oder erst einmal unter einer hohen Glasglocke vor Leckermäulern schützen.

Einen süßen Sonntag für Euch!

P.S. Und hier noch ein Foto von meinen ersten Frühlingsblumen … Bitte bedenkt, dass Blumen in der Schweiz ein Luxusgut sind, daher bitte keine Bemerkungen über das doch sehr übersichtliche Erscheinungsbild 🙂

 

Ein perfekter Start ins Wochenende dank einer cremigen Süßkartoffelsuppe mit Vanille und Ingwer

Langsam aber sicher kriecht das Thermometer über die Null-Grad-Grenze. Aber Frühlings ist noch lange nicht, also lasst die am besten die Ballerinas noch im Schrank, das Lederjäckchen am Haken und den Salat im Gemüsefach, denn noch in Suppenzeit. An dieser Suppe ich ganze drei Tage gegessen und es wurde mir fast nicht langweilig. Perfekt als Vorspeise für ein nettes Dinner mit Gästen. Hierzu passt übrigens ganz hervorragen das Focaccia von Cynthia Barcomi (fällt mir allerdings erst jetzt ein, denn das Brot auf dem Bild ist gekauft).

Und, schlürft Ihr am Wochenende ein Süppchen oder was steht auf dem Speiseplan?

Zutaten für 4 Portionen:
350g Süßkartoffeln (ca. 2 grosse)
1 Apfel
2 Karotten
50g Butter
1 Zwiebel
800ml Kokosmilch
1 Vanilleschote
2-2,5cm Ingwer
1 rote Peperoni

Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:
1. Süßkartoffeln, Apfel, Zwiebel und Karotten schälen und würfeln.
2. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelten Zutaten darin anschwitzen.
3. Ingwer schälen und klein hacken und zu den übrigen Zutaten in die Pfanne geben.
4. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen.
5. Die Peperoni halbieren, entkernen,klitzeklein hacken und hinzugeben. Alles gut durchziehen lassen und dann ordentlich pürieren, bis die Suppe schön cremig ist.
6. Die Vanilleschote halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen und in die Suppe geben. Noch einmal leicht aufkochen und je nach Geschmack  mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Wochenende kann kommen!

Mein Sonntagssüß: Blaubeermuffins – fluffiger und saftiger geht’s kaum!

Immer wieder sonntags… kommt die Erinnerung (dibbedibbedip). Und wie gut, dass meine Erinnerungen am Sonntag immer ganz süß sind. Ob Hefezopf, Bananen-Muffins oder Pancakes mit Ahornsirup – das Sonntagsfrühstück steht seit der tollen Initiative Sonntagssüß definitiv unter einem süßen Stern. Wie auch heute: Diese Blaubeer-Muffins aus dem zauberhaften Bilder… äh … Backbuch „Backen nach Bildern“ (klickst Du hier und Du kannst schon mal ins Buch luschern). Und nicht nur die Bilder sind zauberhaft, sondern zum Glück hält das Buch auch bei den Rezepten das was es verspricht.

Zutaten für 12 Muffins:

60g Butter
2 Eier
160g Zucker
300g Crème fraîche
240g Mehl
4g Salz
12g Backpulver
140g gefrorene Blaubeeren

Butter zum Einfetten.

Zubereitung:
1. Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze) und die Muffinförmchen gut mit Butter einfetten.

2. Butter in einem Topf zerlassen. Von der heissen Platte nehmen. Eier und Zucker so lange mixen, bis die Masse schön cremig ist, dann die zerlassene Butter hinzugeben und mit einem Schneebesen einrühren. Dann die  Crème fraîche portionsweise einrühren (hier kannst Du wieder den Mixer zu Hilfe nehmen)

3. Mehl, Salz und Backpulver in einer weiteren Schüssel mit einer vermischen. Blaubeeren aus dem Tiefkühler mehren und sofort unter die Mehlmischung heben. In die Mitte eine grosse Mulde drücken, die flüssige Masse heingiessen und zügig einrühren. Hier nicht zu lange und vor allem nicht zu stark rühren, damit die Blaubeeren nicht kaputt gehen.

4. Den Teig in die Muffinförmchen geben. und zu 2/3 füllen, damit die Muffins im Ofen noch schöööön aufgehen können. Kleiner Trick: Wenn der Teig in der Form ist, die gesamte Form einmal vorsichtig auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit sich der Teig gleichmässig verteilt.

5. Muffins ca. 20 bis 25 Minuten backen. Den bekannten Holzstäbchen-klebt-noch-Teig-dran?-Test machen und dann raus mit den köstlich duftenden Leckereien. In der Form abkühlen lassen und dann vorsichtig hinauslösen und auf einem Küchenrost komplett auskühlen lassen.

Das Sonntagsfrühstück ist gerettet oder auch unangekündigter Kaffee-Besuch bringt Dich nicht aus der Ruhe. Danke liebe Blaubermuffins.

Einen süssen Sonntag wünsch ich Euch!

P.S. Und wenn Ihr nicht aufpasst, dann sind statt 12 Muffins plötzlich nur noch 10 in der Form… ähm… wie das kommt? Ich war das nicht. Das war schon so 🙂

Valendienstag

Eigentlich ist mir der Valentinstag relativ egal. Aber dieses Jahr muss ich doch an ihn denken, denn er fällt ja dieses Jahr auf einen Dienstag. Da erinnerte ich mich daran, dass ich früher kurzfristig dachte, es würden Valendienstag heissen. *Räusper*Räusper*. Und dieses Jahr hab ich dann doch Recht behalten….

Was ist mit Euch? Regnet es heute bei Euch rote Rosen? Oder lieber Red Velvet Cupcakes?

Und auch wenn ich kein Valentin-Fan bin, diese herzigen Links schau ich mir gern an… Entzückend.

♥ Valentine-Cards by Martha Stewart

♥ Homemade Marshmallow Herzen by Jeanny

♥ Die weltschönsten Karten der Papierpiraten

Einen schönen Dienstag, ob nun mit oder ohne diesen Valentin.

♥♥♥

Mein heutiges Sonntagssüß: Leckere Bananen-Muffins mit cremiger Nutella-Masse durchzogen

Immer wieder Sonntags… gibt’s Süßes vom Feinsten und bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche habe ich diese kleinen, bananigen, nutellareichen Muffins gebacken. An dieser Stelle kann ich nur zum wiederholten Mal Danke sagen. Danke an Jeanny von Zucker Zimt und Liebe. Denn dort habe ich das Rezept gefunden. Ich habe es lediglich leicht verändert. Statt Schokotropfen gibt es bei mir Nutella.

So, Ihr Lieben. Ich verdrück noch schnell einen Muffin und dann geht’s raus in die Kälte.

Und, was macht Ihr heute so?

Zutaten für ca. 16 – 18 Stück:

300g Mehl (gesiebt)
1 TL Backpulver
220g Zucker
2 Eier
60ml neutrales Pflanzenöl
50ml Milch
100ml Sahne
Vanilleextrakt
3 Bananen, zerdrückt
Nutella + 1 EL Milch

Puderzucker zum Bestäuben (falls Ihr Nutella-Hasser in Eurem Umfeld habt, die bekommen dann eben nur Bananen-Muffins mit Puderzucker)

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und Papierbackförmchen in die Muffinform stellen.
2. Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Öl, Milch, Sahne und Vanille mit dem Mixer ordentlich durchmischen, aber nur so lange, bis alles gerade verrührt ist.
3. In einem kleinen Topf auf schwacher Hitze Nutella und Milch erwärmen, bis es cremig ist. Immer ordentlich rühren, damit nichts anbrennt.
4. Bananen unter den Teig heben.
5. Teig zu 2/3 in die Förmchen füllen. Mit einem Teelöffel die cremige Nutella-Masse vorsichtig auf den Teig geben und mit einem Zahnstocher so lange hin und her fahren bis sich ein schickes Muster ergibt. Ähnlich wie bei Marthas Cheesecake-Cupcakes. Dann die leckeren Teilchen  ca. 20-25 Minuten lang backen.

Haps. Lecker. Einen süssen Sonntag.

Heimatgeschenke

Gibt’s ja nicht. Wirklich unglaublich. Hab ich Euch doch bis heute meine Hamburg-Ecke vorenthalten. Passend, direkt neben dem Telefon stehen sie: Meine beiden Hamburg-Lieblinge. Zu Weihnachten habe ich das Buchstabenbild bekommen, übrigens, hier gibt es noch mehr Buchstabenorte.

Und das andere Bild ist nicht käuflich, sondern von unseren Hamburger Lieblingsnachbarn selbst ausgedacht, fotografiert, gerahmt und zum Glück mir geschenkt. 3 Mal dürft Ihr raten, in welcher Strasse ich in Hamburg wohl gewohnt habe? Na? Eine wirklich schöne Erinnerung.

Ach, und wo ich gerade in Hamburg-Erinnerungen schwelge…hier noch ein paar schöne Links.

Hafenbildchen
Keiko (das schööönste Fashion-Lädeli)
Einrichtungszauber

Seeteufelfilet an Zitronengrassauce auf selbstgemachten Fettuccine

Hatte ich es schon gesagt? Der Samstag ist mein absoluter Lieblingstag. Nix Neues. Wahrscheinlich ist das bei 95% aller anderen Menschen ähnlich, aber während viele bereits am Sonntagnachmittag unruhig werden, weil ja schon wieder fast Montag ist. Ich wage an dieser Stelle die These, dass der Montag wahrscheinlich der unbeliebteste Tag der Woche ist. Hach, was einen am Montag immer erwartet… Statusmeetings, die Antworten auf die Mails, die man am Freitagabend quasi mit dem Herunterfahren des Rechners an unangenehme Gesellen rausgeschickt hat und vor allem steht einem noch die ganze Arbeitswoche noch bevor. Ja, aber liebe Leute… noch ist Sonntag und welcher Tag einet sich besser für ein köstliches Abendessen? Keiner. Also, schnappt Euch Zettel und Stift und kauft ein, für: Seeteufelfilet an Zitronengrassauce auf *Trommelwirbel* selbstgemachten *jubel* Fettuccine.

Viel Spass und eine herrliche Woche für Euch!

Zutaten für 4 grosse Portionen Fettuccine (auch wenn wir nur für 2 gekocht haben, es ist einfach herrlich zu wissen, dass im Tiefkühler noch selbst gemachte Pasta auf einen wartet):
300g Mehl
200g Hartweizengries
4 Eier
5g Salz
20ml Olivenöl

und natürlich eine Nudelmaschine

Zubereitung:
1. Eier, Olivenöl und Salz gut vermischen und aufschlagen.
2. Gries und Mehl in einer weiteren Rührschüssel miteinander vermischen und die Eiermischung hinzugeben.
3. Jetzt den Knethaken ordentlich arbeiten lassen und wenn nötig noch selbst mit den Händen nachhelfen.
4. Jetzt den Teig in mittelgrosse Stücke teilen, plattdrücken, mit der Nudelmaschine glätten und dann zu Fettuccine verarbeiten.
5. Die Fettuccine locker, auf ein leicht bemehltes mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Mehl bestäuben, damit nichts klebt.

Zutaten für die Sauce:
1 Knoblauchzehe
1 Bund Frühlingszwiebeln
2-3 Stengel Zitronengras
30g Ingwer
500ml Gemüsebrühe
50ml Sahne

2 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung der Sauce:
1. Knoblauch hacken und in 2 EL Olivenöl andünsten.
2. Die Endstücke der Frühlingszwiebeln hinzugeben (Achtung, den Rest der Frühlingszwiebeln brauchen wir noch nachher beim Fisch)
3. Zitronengras-Stengel grob schneiden und hinzugeben, ebenso den in feine Scheiben geschnittenen Ingwer und für gut 5 Minuten mitdünsten lassen.
4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Sahne hinzugeben und einkochen lassen.
5. Die Sauce auf die gut die Hälfte einregulieren und nach Wunsch mit etwas Stärke abbinden.
6. Abschmecken und die Sauce durch ein Sieb geben, damit keine Stückchen zurück bleiben, denn auf Zitronengras zu beissen ist keine Freude.

Weiter geht’s mit dem Fisch…

Zutaten für 2 Personen:
300g Seeteufelfilet
1 Bund Frühlingszwiebeln (hier fehlen jetzt nur die Enden, die für die Sauce gebraucht wurden)
2 Knoblauchzehen
18 bis 20 Cherrytomaten
Fleur de Sel

Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung des Fischs:
1. Seeteufelfilet in feine ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit Fleur de Sel würzen.
2. Knoblauch fein hacken, die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden und Cherrytomaten halbieren.

Hier jetzt ein kleiner Einschub: An dieser Stelle Wasser kochen und salzen, Fettuccine hinzugeben und Achtung! nach drei Minuten sind sie bissfest. Jetzt noch Punkt 3:

3. Fisch in erhitztem Olivenöl vorsichtig anbraten, Gemüse hinzugeben, abschmecken und fertig.

Und nun… Fettuccine auf tiefe (am besten vorgewärmte) Teller geben, die Fisch-Gemüse-Mischung darauf verteilen und Sauce über beidem verteilen.

Guten Appetit!