Köstliche Tomatensuppe, hübsche Deko und ein Retro-Weihnachtsgeschenk

Nach Bratäpfeln, Schokoladenkugeln, -weihnachtsmännern, -lebkuchen en masse und nem leckeren Weihnachtsbraten hatte ich gestern Abend mal wieder so richtig Lust auf ein „ganz normales Abendessen“.  Gemütlich sollte es sein und nicht aufwendig und gern auch noch morgen geniessbar. Mhhh… ein Süppchen sollte es sein, am liebsten Tomate. Oder doch etwas anderes? Ich habe in dem wunderbaren Kochbuch „Aufgetischt“ geblättert, hey super…im Kaptitel HEIMATLAND finde ich ein lecker klingendes Tomatensuppen-Rezept. Ich habe es etwas abgewandelt. Aber bevor ich zum Rezept komme…schaut doch mal meine hübschen Teelichter, die unser Wohnzimmer sooo schön gemütlich machen (so viel die Verpackung verriet sind sie von Lys Vintage Design aus Hamburg).

Und wisst Ihr was ich Geniales vom lieben Schweizer zu Weihnachten bekommen hab? Schaut her…bitte recht freundlich…eine Polaroid-Kamera.

So, nun aber zum Tomatensuppen-Rezept nach Christoph Bürge.

Zutaten für ca. 4 Personen als Zwischengericht oder Vorspeise:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Möhre (lt. Rezept + 1 fein gehackte Stange Sellerie)
50 ml Rotwein (lt. Rezept: 100 ml Weisswein)
1,5 KG Tomaten
1 EL Tomatenpüree
4oo ml Gemüsebrühe
1 Thymianzweig
1 Lorbeerblatt
30g Butter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Basilikum als Topping

Zubereitung:
1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken.
2. Möhre klein schneiden, Tomaten entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin goldbraun andünsten, Möhre (Sellerie) dazu geben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Salz und Pfeffer dazugeben und mit dem Rotwein (oder mit einem grossen Schuss Weisswein) ablöschen und einkochen lassen.
4. Tomaten, Tomatenpüree,  Brühe (und ggf. restlichen Weisswein) dazugeben. Thymian und Lorbeerblatt hinzugeben und 30 bis 40 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen.
5. Thymian und Lorbeerblatt entfernen und die Suppe ordentlich mit dem Pürierstab bearbeiten. Butter hinzugeben, schmelzen lassen und nochmals pürieren.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Als Deko würde ich noch etwas Basilikum auf die Suppe legen.

Geniesst die letzten Tage des Jahres.

Alles Liebe!

Verabschiedet sich mit dem singenden Weihnachtsbaum aus Zürich in die Weihnachtsferien…

… und wünscht Euch allen und Euren Lieben wunderbare Festtage und einen schwungvollen Start in ein tolles neues Jahr 2012.

Ich freue mich auf weitere 12 Monate mit Euch und möchte Euch an dieser Stelle „Danke“ sagen für Eure Kommentare, Eure Feedbacks, Euer Lob und für’s Weitersagen, denn Tag für Tag besuchen mehr Leutchen die madame in ihrer kleinen Welt.

Danke und frööööhliche Weihnachten!

Gastbeitrage:Welkom in Brussel – Bienvenue à Brussel

Chers amis de madamechoufleuse! J’ai passé le week-end à Brussel. Und ich kann diesen  vorweihnachtlichen Städtetrip wärmstens empfehlen. Es gibt nicht nur belgische Waffeln am Straßenrand, Brüssel hat auch einen phänomenalen Weihnachtsmarkt, wo man sogar Ski fahren kann.

Da es nicht mein erster Besuch bei meinem Freund Gillis war, habe ich nicht die üblichen Touri Sachen gemacht, wie z.B. das „Atomium“ zu besichtigen, welches Hauptgebäude und Symbol der Weltausstellung in Brüssel 1958 ist.

Stattdessen sind wir an einem super schönen und sonnigen Samstag durch den „Parc de Forest“ und den „Parc Duden“ spaziert. Gillis hat mir von dem Massenmörder, der im „Parc Duden“ vor einer Weile Überreste seiner Opfer verstreut hat, erzählt und ich habe mich (natürlich) etwas gegruselt. Mitten im „Parc Duden“ habe ich dann auch das „Stade Marien“ gesehen, ein Fußballstadion mitten im Park, impressionnant!

Gleich um die Ecke vom „Parc Duden“ ist die „Bar du Matin“, eine leicht retro angehauchte und sehr coole Bar, wo man den Samedi Matin beim Zeitunglesen vertrödeln kann. In diesem Stil gibt es mehrere Bars in Brüssel, zum Beispiel könnt Ihr abends einen Drink im „Potemkine“ nehmen – très cool!

Ansonsten ist Brüssel ein ganz lustiges Städtchen mit 19 Gemeinden in der Region Brüssel-Hauptstadt und dadurch auch 19 (!) Bürgermeistern. Verwaltungskosten olé. Da musste ich schon wegen des Namens das Rathaus von Saint Gillis fotographieren.

Mein persönliches Highlight: Magasiner chez Dille & Kamille! Ein Deko-Geschäft, das sehr viele schöne Dinge für Küche und Bad bietet. Am liebsten hätte ich alles gekauft, habe mich jedoch mit einem Weihnachtsgeschenk für meine Freundin Katja begnügt: kleine Formen für die Schokopralinen.

À propos: les chocolats belges – delicieux! Der Insider Tipp von Gillis war „Passion Chocolat“, ein kleines Geschäft direkt am Place du Grand Sablons, wo die Pralinen in der eigenen kleinen Werkstatt hergestellt werden.

Alors, venez à Brussel.

Grand bisou, Mademoiselle Tinkabell

Mal schnell zwischendurch… Künstlerische Köstlichkeiten und bärtige Deko- und Fashiontipps

…wundervolle Fotografien aus dem wunderbaren Blog photisserie. Ich kann mich gar nicht entscheiden und dann sind die auch noch limitiert. Oh Gott, oh Gott, oh Gott…da werde ich hektisch. Ich kann mich nicht entscheiden. Obwohl…dieser Schoko-Moustache ist wirklich grandios.  Da fällt mir ein, kennt Ihr schon diese coolen Shirts? Klar, offiziell steh ich natürlich auch nicht auf Partnerlook, aber bei denen könnt ich mir das glatt noch mal überlegen.

Übrigens, wo wir gerade beim Thema Moustache sind. Bei sodapop Design gibt es sogar einen ganzen Bart-Shop. Am Stiel oder als Brosche, as you like.

Aber eigentlich wollte ich Euch doch diese wundervollen Kunstwerke von Kathreinerle zeigen. Sie ist Fotografin und Patissière – eine geniale Kombination.

Und hier könnt Ihr die gesamte limitierte (oh Mann, ein böses Wort) Edition bestaunen und bestellen.

Ach, und wo ich schon gerad dabei bin von einem Thema zum anderen zu hüpfen. Nächste Woche wird es leider ganz ruhig in der virtuellen Welt von der madame, denn sie ist in der realen Welt unterwegs. Am Wochenende geht es ohne Laptop auf Heimatbesuch nach Hamburg. Aber ich bekomme bestimmt mit vielen tollen und neuen Ideen zurück. Da könnt Ihr sicher sein.

Einen schönen 2. Advent und alles Liebe.

Das bringt der Dezember…

Es gibt so viele, so wunderbare, so kreative und individuelle Adventskalender, aber jedes Jahr einen anderen? Das wäre nichts für mich. Ich freue mich jedes Jahr auf wieder auf meinen vollbepackten Kalender – seit 25 Jahren.

Danke dafür liebe Mama.

Auf einen wunderbaren, weihnachtlichen Dezember.

Alles Liebe!

 

P.S. Und wisst Ihr was das für ein Zettel ist? Naja, seit drei Jahren teile ich mir den Kalender mit meinem Freund, der findet’s auch suuuper. Und damit wir hier nicht in Tüdel kommen und er Lippenstifte auspackt und ich Boxershorts – hat meine Mama eine Wer-darf-wann-abschneiden-Liste geschrieben.

(Fotos: madamechoufleuse)