Und noch mal rein in die Weihnachtsbäckerei. Raus kommt Ihr mit saftig-knusprigen Zimtstangen.

Hm. Klangen super lecker. Sahen auf den Fotos auch so hübsch aus. Lecker sind sie. Sind eben getarnte Zimtsterne. Hübsch, nun ja… leider blättert beim Schneiden der Guss ziemlich. Trotzdem, eine hübsche Ergänzung für jeden Plätzchenteller.

Tut mir leid, aber ich habe heute leider keine Zeit für ausschweifendere Berichte…das Wochenende wird Actionreich. Elternbesuch, Geburtstag und weihnachtlich muss es noch werden.

Zutaten für ca. 60 Stangen:
6 Eiweiss
Salz
450g Puderzucker
400g gemahlene Haselnüsse
2 TL Zimt

Zubereitung:
1. Eiweiss und Salz in einer grossen Schüssel mit den Quirlen vom Handrührgerät ordentlich steif schlagen.
2. 450g gesiebten Puderzucker nach und nach löffelweise unter den Eischnee schlagen bis eine cremige feste Masse entsteht.
3. 200g von der Eischneemasse zur Seite stellen. Unter die restliche Masse mit einem Kochlöffel Haselnüsse und Zimt rühren.
4. Nussmasse teilen und auf zwei mit Backpapier ausgelgte Backbleche geben. Mit feuchten Händen zu je einem ca. 1cm dicken Rechteck formen. Mit der restlichen Eiweissmasse bestreichen und nacheinander im vorgeheizten Ofen 130 Grad (Ober-/Unterhitze, kein Umluft) 30 Minuten backen, dann mit Alufolie bedecken und weitere 15 Minuten backen.
5. Backbleche aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Mit einem Messer in gewünschte Stangen schneiden.

Ab damit in die Dosen oder gleich essen.

Einen wunderbaren 1. Advent wünsch ich Euch.

(Fotos: madamechoufleuse)

Weiter geht’s in der Weihnachtsbäckerei mit Walnuss-Schoko-Ecken.

Schokoladiger geht’s kaum. Erinnern etwas an Brownies. Haben aber neben den Walnüssen einen weiteren Mitbewohner. Nämlich die Cranberries. Das Rezept sah eigentlich Korinthen vor. Langsam frage ich mich, ob ich mich absichtlich verlesen habe, denn Cranberries sind ja quasi die hippen Freunde von Rosinen. Alle Welt ist ja auch Ruccola und keinen Eisbergsalat mehr. Hat dem Ergebnis auf jeden Fall nicht geschadet einen auf hip und modern zu machen, denn die Ecken schmecken wirklich fantastisch. Und das sicherlich nicht zuletzt aufgrund der saftigen Cranberries, versteckt zwischen den Walnüssen.

Und bevor es zum Rezept geht noch flink eine besonders süsser Onlineshopping-Tipp, denn wenn Weihnachtsplätchen, Torten, Cupcakes oder andere Backwerke anspruchsvollere Deko wünschen, als die heutigen Schoko-Ecken, dann gibt es bei Sweet Laura eine herrliche Auswahl an bunten Kügelchen, Papierchen und und und. Kleiner Wehrmutstropfen: Die süsse Laura liefert leider nicht in die Schweiz. Aktiviert also schnell Eure Deutschlandkontakte. Dann kann es losgehen mit Verzieren, dekorieren und hübsch verpacken.

Zutaten für ca. 60 Ecken:
400g Walnusskerne
350g Zartbitter-Kuvertüre
6 Eier
200g Zucker
1 Prise Salz
200g weiche Butter
30g Kakaopulver
200g Mehl
100g Cranberries

Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung:
1. Walnusskerne grob hacken.
2. Kuvertüre hacken und in einem kleinen Topf im Wasserbad langsam schmelzen lassen.
3. Eier, Zucker und Salz mit dem Quirl ca. 5 Minuten schaumig schlagen.
4. Butter hinzugeben und glatt rühren.
5. Mehl und Kakaopulver in einer Schüssel mischen und zu dem Teig hinzugeben. Weiter rühren. Flüssige Kuvertüre nach und nach dazu giessen.
6. Walnüsse und Cranberries mit einem Holzlöffel unterrühren.
7. Teigmasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backpapier gleichmässig verstreichen und im Ofen bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) auf der unteren SChiene 20 bis 25 Minuten backen.
8. Mhhh…es duftet. Die Uhr klingelt. Backblech aus dem Ofen nehmen, gut abkühlen lassen und dann auf einem Küchengitter vollständig abkühlen lassen. Mit einem Messer ca. 30 Quadrate schneiden und diese nochmals diagonal teilen. Puderzucker druff. In hübschen Dosen verpacken. Essen.

(Fotos: madamechoufleuse)

In der Weihnachtsbäckerei: Von Kipferln, Sternen und Mailänderli.

Eigentlich startet die grosse Weihnachtsbäckerei ja mit der Weihnachstdeko-Action am ersten Adventswochenende. Das musste dieses Jahr eine Woche vorverlegt werden, denn dieses Jahr wird am 1. Advent etwas anderes gefeiert. Mein Geburtstag nämlich. Ein ganz besonderer dieses Jahr. Nicht nur, weil es der erste Geburtstag in der Schweiz ist, sondern auch weil ich in ein neues Jahrzehnt starte. Da aber zum ersten Lichtlein am Adventskranz neben Weihnachtsmusik auch Kekse gehören, habe ich bereits dieses Wochenende gerührt, geknetet, gerollt, gestochen, gewartet und gebacken.

Letztes Jahr hatten mich ja die Vanille-Kipferl und die Zimtsterne aus dem Brigitte-Weihnachtsplätzchen Special überzeugt. Und zwar so sehr, dass ich sie dieses Jahr gleich wieder gemacht habe. Drei weitere Sorten kamen dazu und in den nächsten Tagen verrate ich Euch, welche Köstlichkeiten sich noch in den Keksdosen tummeln und darauf warten weggeknuspert zu werden.

So, nicht nur mein Geburtstag feiere ich zum ersten Mal in der Schweiz, sondern auch die Vorweihnachtszeit verbringe ich gröstenteils in Zürich. Also gibt es dieses Jahr zusätzlich typische Schweizer Guetzli: Mailänderli. Wie auch bei deutschen Ausstechplätzchen schmeckt der Teig hier sooo lecker, dass statt der angekündigten 45 lediglich knappe 30 Mailänderli aus dem Teig gestochen werden konnten.

Für alle Schweizer ist das jetzt bestimmt – gähn – total langweilig und auch Ihr anderen findet das Rezept wahrscheinlich so mittelspannend. Aber vielleicht kann ich Euch trotzdem überzeugen, denn der Teig eignet sich hervorragend, um Knöpfe zu produzieren. Den Ausstecher habe ich bei Migros gekauft. Es gibt ihn aber auch online über backesshop. Hui, und ich hab etwas Tolles mit den essbaren Knöpfen vor. Was würdet Ihr mit den Knöpfen anstellen?

Zutaten für ca. 40 – 45 Mailänderli (gilt nur dann, wenn Ihr nicht so wie ich massenhaft Teig nascht):
125g weiche Butter
1 Ei
125g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Zitrone (Schale und etwas Saft)
250g Mehl

1 Eigelb

Zubereitung:
1. Butter so lange mit dem Quirl rühren, bis sich kleine Spitzchen bilden.
2. Ei, Zucker und Salz hinzugeben und gut verrühren.
3. Zitronenschale fein abreiben, hinzugeben und nen guten Schuss des Zitronensafts unterrühren.
4. Mehl dazusieben, alles miteinander verrühren, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
5. Teig aus der Frischhaltefolie nehmen und teilen. Einen Teil zur Seite legen, den anderen in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel legen und darin platt ausrollen (Super Sache, denn auch wenn der Teig von der lieben Sorte ist, klebt er doch beim Ausrollen am Nudelholz). Nach Lust und Laune ausstechen. Mit dem zweiten Teil des Teigs genau so verfahren.
6. Die hübschen Mailänderli auf mit Backpapier ausgelegten Backbleche verteilen, mit Eigelb bestreichen und in der Ofenmitte bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) 10 – 12 Minuten backen.
7. Die Eieruhr piept. Die kleinen Freunde aus dem Ofen holen, auf einem Küchengitter gut abkühlen lassen und in hübschen Keksdosen luftdicht verschliessen. Lecker.

Das Rezept stammt übrigens aus dem urschweizerischen Kochbuch Tiptopf, wie auch schon der Apfelstrudel von vor zwei Wochen.

Eine schönen Montag und damit Ihr am ersten Adventswochenende mit dem Plätzchenbacken voll durchstarten könnt, gibt es diese Woche noch zweit weitere leckere Rezepte mit Zimt, Nüssen und Schokolade.

(Fotos: madamechoufleuse)

Wandverschönerung mit Büromaterial

Bilder und Lampen. Meiner Meinung nach die schwierigsten Anschaffungen für jeden Haushalt. Damit die Wände aber nicht die nächsten fünf Jahre kahl bleiben habe ich mir eine schicke Zwischenlösung überlegt.  Ich blätterte so ein bisschen in meiner Schweizer Lieblingszeitschrift annabelle und blieb an einer grossartigen illustrierten Modestrecke hängen. Da ich die Seiten viel zu schade für den Altpapiercontainer fand, hab ich sie herausgetrennt und, naja, wie das leider manchmal so ist, erst einmal zur Seite gelegt. Ein paar Wochen später kaufte ich schwarze Pappe. Wiederum vergingen die Tage. Endlich fand ich in einem der vielen Papeterien in Zürich hübsche silberne Briefklemmen (heissen hier übrigens Aktenklemmen – Ordnung muss sein). Es kann losgehen.

Da mir die leichte, aber deutlich erkennbare Sorgenfalte meines Freundes durchaus nicht entgangen ist, als ich ihm etwas von Hammer, Nägel, Löcher in die Wand schlagen erzählte, entschied ich mich spontan um und kramte noch aus der letzten Schublade die Tesa Powerstripes heraus. Ach ja, den Sprühkleber nicht vergessen und nun kann es loslegen.

Ganz einfach: Pappe auf die gewünschte Grösse schneiden, Sprühkleber auftragen und die Magazinseiten aufkleben. Powerstripes an die Rückseite der Briefklemmen kleben und ran damit an die Wand. Bild anklemmen. Fertig. Und hübsch.

Was meint Ihr?

Morgen geht es schokoladig weiter und nächste Woche gibt es dann endlich die ersten selbstgebackenen Guetzli (Plätzchen, Kekse).

Einen herrlichen Tag für Euch!

(Fotos: madamechoufleuse, Abbildungen aus dem Magazin annabelle)

Sie ist schon voll im Gange – die Vorbereitung auf die schönste Zeit des Jahres.

„Es ist noch nicht einmal der 1. Advent, und Du machst schon ein auf Weihnachtsdeko?!“

Stop. Hier gibt es einen kleinen, aber ganz feinen Unterschied, denn ich dekoriere noch nicht weihnachtlich, sondern winterlich und wenn überhaupt nur vorweihnachtlich, denn pausbackige Engelchen, grimmige Nussknacker und fröhliche Weihnachtsmänner sind weit und breit noch nicht in Sicht. Ok, fern sind sie nicht mehr. Schliesslich sind es nur noch knapp zwei Wochen, bis sie in Scharen in unsere Wohnung einfallen dürfen.  Aber noch etwas Geldud ihr alljährlichen treuen Freunde. Aber auch die Zeit krieg ich noch rum, denn spätestens seit letztem Samstag ist sie da: die Vorfreude auf Weihnachten.

Alles fing langsam an mit den schneebestäubten Tannenzapfen, die ich im Globus erstanden habe. Weiter ging es am Wochenende mit der wunderbaren Adventsausstellung bei LiliSu in Thalwil. Da habe ich dann auch schon meine ersten Guetzli (zu deutsch: Kekse, Plätzchen) in diesem Jahr gegessen und das ein oder andere Glas Prosecco getrunken und natürlich ein bisschen geshoppt. Nur winterlich-vorweihnachtlich versteht sich.

Und seit gestern abend bin ich dann auch vollständig in Deko- und Bastelfieber, denn endlich kam meine ersehnte Stempelbestellung von der wunderbaren Renke-Papeterie. Und auch wenn sich in diesem kleinen Päckchen eigentlich ein Geburtstagsgeschenk verbirgt, so darf die Deko doch vorweihnachtlich sein – damit müssen Wintergeburtstagskinder eben leben.

Und, an welchem vorweihnachtlichen Punkt bist Du? Schon die ersten Karten gebastelt? Vielleicht sogar schon eine genaue Vorstellung vom Adventskranz oder gar vom Weihnachtsbaum? Ich bin gespannt.

Und Ihr wisst ja…man kann die schönste Zeit des Jahres laaaange strecken. Wie das geht?

Ich wünsche Euch schöne
Vor-
Weih-
und Vorbeinachten.

Bis morgen!

(Fotos: madamechoufleuse)

Kleines Stöberparadies in Zürich entdeckt

Wenn Ihr denkt, ich habe am Wochenende nur Kaffee getrunken und Waffeln gegessen, dann irrt Ihr Euch. Ich bin nämlich auch noch mit der Tram rumgefahren, um mich auf die Suche nach dem Livingroom zu machen. Die Tram tuckerte an einem vielversprechenden Schaufenster vorbei.

Im Livingroom selbst war dann Stöbern angesagt. Es stapeln sich hübsche und dekorative Schönheiten in grossen Räumen mit hohen Decken. Geshoppt habe ich nichts, aber das ein oder andere hat grosses Potential einen Platz auf der „Wem-schenk-ich-was-zu-Weihnachten“-Liste zu belegen. Dann stöbert doch gleich mal – wenigstens durch die Fotos.

Einen wunderbaren Tag.

(Fotos: madamechoufleuse)