Spaghettiiiiniiiii mit Chili- oder Curry-Garnelen mit Petersilie. Easypeasy. Leckerschmecker.

Keine Lust zu kochen? Aber einen lauten knurrenden Magen? Dann macht doch einfach Pasta. Mega lecker und ganz schnell fertig. Perfekte Feierabendpasta. Ok, ich muss zugeben, dass nichts, wirklich nichts über Jamies Spaghetti con gamberetti. Aber trotzdem…wenn die Zutaten nicht alle im Hause sind, dann sind diese Spaghettini ein Super-Ersatz.

Zutaten für 2 Personen:
1,5 Knoblauchzehen
330g Tomaten
1/2 Bund glatte Petersilie
200g Spaghettini
18 Garnelen (geschält)
1/2 TL Chiliflocken
1 Spritzer Zitronensaft

2 EL Olivenöl
1,5 EL Butter

Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Knoblauchzehen und Tomaten klein hacken.
2. Blättchen der Petersilie von den Stengeln zupfen und hacken.
3. Spaghettini in reichlich kochendem Salzwasser kochen (je nach Packungsanweisung ca. 8 Minuten)
4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Garnelen bei mittlerer bis starker Hitze ca. 3 Minuten rundherum anbraten und salzen.
5. Butter dazu geben und schmelzen. Tomaten und Petersilie untermischen und bei geringer Hitze gute 2 Minuten mitköcheln lassen.
6. Mit Salz, Chiliflocken und Zitronensaft würzen und abschmecken.
7. Spaghettini abgiessen und mit der Garnelen-Tomaten-Petersilien-Mischung mischen.

Guten Appetit.

Und bald ist Wochenendeeeee.

(Fotos: madamechoufleuse)

Dihei ist es doch am Schönsten.

Hach war das schön. Letzte Woche war ich mit drei lieben Kolleginnen Dihei. Ich grinse jetzt schon hier hinter meinem Bildschirm, wenn ich mir vorstelle was Ihr jetzt wohl so denkt.

Die Schweizer: Aha?  Und? Sind wir auch ständig, aber so spannend ist das jetzt doch nicht, dass Du darüber bloggen musst.

Die Deutschen: ‚Schuldigung, schreib bitte so, dass wir Dich auch noch verstehen Du Nordlicht.

Kleiner Spass. Liebe Schweizer, Dihei kann auch viel passieren, worüber es sich lohnt zu bloggen. Und meine lieben deutschen Leser, etwas mehr Phantasie bitte. Was kann „Dihei“ wohl heissen? Richtig: Daheim. Und für alle ganz oben im Norden: Zuhause.

Die Skepsis sollte sich jetzt ganz schnell legen, denn wir waren nicht Dihei, sondern IM Dihei. Ein wunderbares Café im Zürcher Kreis 3. Und das Viertel kennt Ihr schon, jahaaa. Denn das Kafi Dihei ist direkt gegenüber von dem wunderbaren Shopping-Perlchen bits & bobs.

Erst einmal ein Dickes Dankeschön an meine Kollegin Florence, sie hat uns Mädels nach dem Büro alle dorthin geschleppt. Und ein ebeso Dickes Danke an Geraldine und Sabinska, die dieses traumhafte Kafi  jetzt seit gut drei Wochen mit viel Liebe und Köstlichkeiten zu einem zweiten Wohnzimmer machen. Neben einer zauberhaften Einrichtung, trinkt man seinen Tee aus hübschen Tässchen und isst Kuchen mit Blüten.

Leider war es schon sehr Dunkel draussen, daher zeigen die Fotos nicht die wunderbaren Farben der Lampenschirme und Tapeten, aber wenn Ihr mehr sehen möchtet, dann werdet schnell Fan vom Kafi Dihei oder schaut auf meine neue Blogentdeckung Lili Pepper. Oder, was natürlich deluxe wäre. Ihr besucht einfach selbst Euer neues Wohnzimmer, und bestimmt fühlt Ihr Euch dort auch sofort dihei.

Mhhh…bei diesem leckeren Salat…kein Problem.

Und, wann sehen wir uns dort?

Alle wichtigen Infos zu Öffnungszeiten, Anfahrt etc. findet hier.

Habt einen schönen Tag und hier ein kleiner Blog-Ausblick –  Tinkabell zeigt Euch die Tage eine hübsche DIY-Idee für neue Erdenbewohner und am Montag starten wir voll durch mit einer tollen Verlosung. Auf Facebook verrate ich am Wochenende was es zu gewinnen gibt. Also, falls Ihr es noch nicht seid, schnell Fan werden.

Schon mal an Freitag denken, da knallt nicht nur der Wochenend-Startschuss, sondern Freitag ist auch Fischtag: Dorade im Pergamentsäckchen

Liebt Ihr auch Traditionen? Also, ich erinnere mich noch daran, dass es bei uns früher meistens am Freitag Fisch gab. Meistens Lachsfilet. Oder etwas anderes, aber eigentlich nie einen nach Fisch aussehenden Fisch. Na gut, vielleicht mal ’ne Kielersprotte, aber zählt das?

Naja, diese Tradition hat sich dann immer mehr verwässert. In der Kantine habe ich früher zwar oft am Freitag das Fischgericht gewählt, aber seit dem ich in der Schweiz wohne (immerhin seit Juli) habe ich glaub ich kein einziges Mal Fisch gegessen – und schon gar keinen ganzen.

Ihr denkt Euch wahrscheinlich, was faselt die denn die ganze Zeit von Fisch. Wo ist denn der Fisch? Warum Fisch? Ich seh keinen. Na, drei Mal dürft Ihr raten, was sich oben in dem Pergament-Säckchen befindet (übrigens, das Pergament-Säckchen sind zusammen getackerte Backpapiere)?

Richtig. Fisch. Genauer gesagt eine Dorade.


Ist das nicht eine schöne Art Fisch zuzubereiten? Es duftet einfach herrlich, wenn man langsam das Backpapier zerschneidet…Ach, das ist der Züriseee? Ich dachte für einen Moment ich wäre am Mittelmeer.

Also, träumt Euch nicht nur ins Wochenende, sondern auch ans Meer.

Zutaten für zwei Personen:
2 Doraden à 330 bis 360 Gramm
2 Tomaten
Thymian
Knoblauch
Basilikum
Olivenöl

Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Doraden waschen und abtupfen.
2. Dorade mit je einer Knoblauchzehe, 4-5 Zweige Thymian, 3-4 Basilikumstengel n füllen.
3. 3-4 Tomatenscheiben auf je eine Dorade legen, Olivenöl darüber und salzen und pfeffern.
4. Pro Dorade: Zwei Backpapiere luftdickt zusammentackern (wir hatten leider keinen Tacker, daher mussten Büroklammern herhalten) und bevor die vierte Öffnunge geschlossen wird die Dorade vorsichtig hinlegen und zu tackern.
5. Bei 200 Grad ca. 20 bis 22 Minuten im Ofen garen lassen.
6. Päckchen auf die Teller verteilen und die Gäste ihren Fisch selbst befreien lassen – die fühlen sich dann sicherlich auch kurzfristig ans Mittelmeer versetzt ehe sie merken, dass sie an Eurem heimischen Esstisch sitzen.

Guten Appetit!

(Fotos: madamechoufleuse)

Dreierlei Herzhochhüpfer – für die Kaffeetafel, die Füße und die Küche.

Cupcake-Fans und alle Freunde der kleinen Dekofreuden aufgepasst. Diesen Juchzer vergisst weder mein Freund, noch die erstaunt dreinblickende Jelmoli-Verkäuferin so schnell. Ihr wird er wahrscheinlich noch ewig in den Ohren klingen, denn im hochpreisigen und schicken Kaufhaus Jelmoli Nähe der Bahnhofstrasse in Zürich erleben die Angestellten wohl nicht so oft eine scheinbar erwachsene Frau, die beim Anblick dieses Mini-Cupcake-Podests einen kleinen Freudentanz aufführt. Aber es ist auch zu süß. Seid mal ehrlich. Und die Verpackung erst. Ha, und ich hab sie geschenkt bekommen. Danke an den liebsten Freund. Nun hab ich aktuell keine Cupcakes vorrätig. Da fällt mir ein…zu Cupcake-Affair muss ich unbedingt auch mal wieder. Aber bis dahin darf es sich ein, fast ebenso köstlicher Tartufo Dolce auf dem Podest bequem machen und hat es sogar bis auf’s Foto geschafft.

Das Podest gab es übrigens in Weiß und Rosa. Und auf Rosanna Inc findet Ihr noch mehr hübsches Allerlei rund um gedeckte Tische und Geschirr.

Und der nächste Herzhochhüpfer befindet sich nur fünf Gehminütchen von unserer Wohnung entfernt. Jeden morgen laufe ich im Sauseschritt an diesem hübschen Schuhparadies vorbei und denke mir „Da MUSS ich hin“. Am letzten Samstag habe ich es endlich geschafft und mich knall-boom-bang in ein paar Schuhe verguckt. Leider waren die Objekte meiner Begierde in meiner Grösse gerade schwer auf einem Fotoshooting beschäftig. Aber unter der Woche hat die liebe Besitzerin, die übrigens heisst wie ihr zauberhaftes Geschäft Anna Dell’Olio, extra Überstunden geschoben, damit ich die zwei Hübschen noch anprobieren konnte. So nett. Aber, über all das, die Schuhe und auch die Anna war so reizend, war  ich so hin und weg, dass ich es tatsächlich vergessen habe. Unfassbar. Ich habe kein Foto gemacht. Wie gut, dass im Juli bereits meine Schweizer Lieblingszeitschrift annabelle den Weg zur Anna Dell’Olio gefunden hat, hier habt Ihr einen kleinen Eindruck. Und auch wenn die Internetseite laut Anna noch im Aufbau ist – ich finde sie bereits ziemlich herzig.

Ihr seid bald in Thalwil unterwegs? Dann schaut auch unbedingt noch bei LiliSu vorbei.

Ach ja…vor lauter Schwärmerei hätt ich sie doch fast vergessen: Tatatataaaaa…meine neuen Schuhe. Früher hätte man dazu glaub ich Halbschuh gesagt und heute?

Und gestern abend brachte mein lieber Freund auch noch eine nostalgische Waage mit, die perfekt in unsere Küche passt. Sie funktioniert auch noch einwandfrei. Ok, wahrscheinlich werde ich weiterhin aus Bequemlichkeit alles mit meiner Digital-Waage abwiegen, aber als Deko ist sie zauberhaft und die Tomätchen fühlen sich auch wohl.

Und, was habt Ihr diese Woche für Herzhochhüpfer gesehen, gekauft oder geschenkt bekommen?

Übrigens, diese Woche steht im Zeichen des Genuss‘. Heute und morgen probiere ich nämlich zwei neue (also, für mich neue) Restaurants aus. Spätestens nächste Woche werde ich Euch berichten. Ehrensache.

Einen schönen Tag!

P.S. Und hier noch der Kontakt zum Schuhparadies:

Anna Dell’Olio
Alte Landstrasse 121A
8800 Thalwil
044 558 4227

Öffnungszeiten:
Mo, So Geschlossen
Di-Mi, Fr 10:00-13:00, 14:00-18:30
Do 10:00-13:00, 14:00-19:30
Sa 09:30-16:30

(Existiert leider nicht mehr … hier ist nun unsere Krippe drin 😉

Goldige Herbst-Pasta: Gnocchi mit Tomaten-Orangen-Sahne getoppt mit gerösteten Walnüssen

Schnelle Pastagerichte sind einfach meine Lieblinge. Sie sind so schön unkompliziert und dafür überdimensional lecker. Wie dieses leckere Gnocchi Gericht aus einer früheren Lecker. So herbstlich und frisch. Und dabei so easypeasy gemacht, dass man sie noch schnell vorm Tatort, Desperate Housewives oder Dr. House zaubern kann, ohne den Start der vielen Lieblingsserien zu verpassen.

Also, legt los. Ich bin gespannt, wie es Euch schmeckt.

Zutaten für 4 Personen:
500g Gnocchi (wer möchte kann sie natürlich auch selbst machen, aber ich finde frischgekaufte oder auch tiefgefrorene tun es auch, die Sauce ist nämlich sooo köstlich, dass die Gnocchis hier ganz klar die zweite Geige spielen)
1 Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 TL + 3 EL Butter
500g passierte Tomaten
1 Orange
150g Schlagsahne
3 EL Walnüsse (gehackt)

Salz, Peffer, Thymian, Oregano, ein paar Cherrytomaten zu Dekoration.

Zubereitung:
1. Zwiebelund Knoblauch schälen und klein würfeln.
2. Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen, dann salzen und Gnocchis hinzugeben. Die Gnocchis sind dann fertig, wenn sie an die Wasseroberfläche treiben. Dann vorsichtig abgiessen und solange warm stellen, bis die Sauce fertig ist.
3. Parallel zu 2. 1 TL Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen leicht andünsten.
4. Orangen fein filetieren (ohne Haut) und den Rest der Orange über die Pfanne ausdrücken.
5. Tomaten, Sahne und 2/3 der Orangenfilets dazugeben.
6. Aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
7. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano abschmecken.
8. 3 EL Butter in einer zweiten Pfanne nussigbraun schmelzen lassen und die gehackten Walnüsse darin rösten.
9. Gnocchi hinzugeben und alles im Topf miteinander vermischen.

Servieren und freuen, denn das ist der erste Schritt in einen goldenen Herbst.

Red Velvet Willkommens-Cupcakes mit Unterstützung von der lieben Cynthia

Cupcakes sind Allround-Talente. Sie bereichern jedes Kuchenbuffet. Sie sind eine hübsche Tischdekoration. Sind die Winner auf jedem Kindergeburtstag. Machen sich gut im Büro. Und, sie sind ganz wunderbare Willkommensgeschenke.

So auch letzte Woche, als mein Superkoch nach zehnwöchiger Trennung endlich aus dem hohen Norden zurück in seine Schweizer Heimat kam. Zehn Wochen verkehrte Welt: Ich Nordlicht in Zürich. Er, der Bergbuab in Hamburg. Eigentlich sollte alles Rot-Weiss sein, aber leider wurden die Red Velvet Cupcakes eher schokobraun statt samtig Rot. Machte nichts. Waren trotzdem lecker und die weisse Lebensmittelfarbe war eine grossartige Dekomöglichkeit. Der Cake mit dem schweizer Kreuz musste zu erst daran gelauben, aber einen herzigen konnte ich noch für’s Foto retten.

Zutaten für ca. 24 Cupcakes:
250ml Pflanzenöl
220g Zucker
2 Eier
250ml Buttermilch
1 Schuss Schlagsahne
3 EL rote Lebensmittelfarbe

1,5 TLWeissweinessig (kein Tippfehler, ist tatsächlich so)
1 TL Natron

Miteinander vermischt:
280g Mehl
90g Speisestärke
50g ungesüssten Kakao
1 Prise Salz
1 Tütchen Vanillezucker

Zubereitung:
1. Ofen auf 185 Grad vorheizen und die Muffinform mit Papierchen auslegen.
2. Öl und Zucker mit dem Mixer cremig schlagen. Eier dazugeben und noch einmal weitere 2 bis 3 Minuten schlagen.
3. Buttermilch, Sahne und Lebensmittelfarbe hinzugeben.
4. Mehl, Stärke, Kakao, Salz und Vanillezucker in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen und vorsichtig dem ersten Teig unterrühren bis eine glatte Masse entsteht.
5. Den Teig gleichmäßig in die Förmchen verteilen und ca. 30 bis 35 Minuten backen lassen.
6. Nach dem obligatorischen Holzstäbchen-Test die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer mag kann natürlich die samtigen Cakes noch mit einem süssen Topping toppen. Ich empfehle das von den Rüebli-Cupcakes.

Eine schöne Woche wünsch ich Euch. Mit leckeren Herbst-Gnocci und hübschem Cupcake-Zubehör. Freut Euch drauf!