Streifzug durch Zürich Teil II: Auf der Josefstrasse

Gestern habe ich Euch die Viaduktbögen gezeigt. Wunderschön. Großartige Köstlichkeiten, aber leere Tüten. So portemonnaieschonend, wie der Samstag angefangen hat sollte es nicht bleiben. Auf ca. der Hälfte der Viaduktbögen verläuft die Josefstrasse (Kreis 5), die sich fast bis zum Zürcher Hauptbahnhof (hier sagt man nur: Zürich HB) hinzieht. Meine Kollegin Laura hat mir die Josefstrasse zum Bummeln und Kleinigkeiten shoppen schon angepriesen und schleppte auch schon die ein oder andere Visitenkarte an. Und sie hatte Recht. Ein paar Kleinigkeiten wanderten tatsächlich ruckizucki in meine Tasche. In einem süßen Hinterhof bei Lilli Tulipan habe ich ein paar entzückende Postkarten gekauft und bei Shuala traf ich auf einen käuflichen Dauerbegleiter: den „Prime Guide Zürich“.

Uuups…was liegt denn da noch. Na gut, bei diesen bescheidenen Kleinigkeiten ist es dann doch nicht geblieben, denn als ich schon fast mein Ziel: Zürich HB erreicht habe baute sich wie aus dem Nichts Dings vor mir auf. Nein, ich habe nicht vor lauter Aufregung den Namen des Geschäfts vergessen. Der heisst so: Dings eben. Und obwohl ich wirklich unglaublichen Hunger hatte (schon wieder), mir die Füße wehtaten und ich wusste, dass zu Hause noch eine großes Schrankeinräumprogramm auf mich wartete, riskierte ich doch einen kurzen Blick – der wurde länger und länger und dann sah ich nicht nur, sondern hörte auch noch Stimmen: Sale. Sale. Ganz viel Sale. Luagen darf man ja mal. Und da hing sie: eben diese zauberhafte Seidenbluse von custommade. Und die Stimmen wurde lauter: auch custommade ist im Sale. Na, und das Ergebnis seht Ihr ja.

Ich hoffe, ich kann Euch diese Woche noch etwas zeigen, wenn nicht, dann bitte nicht böse sein, aber so eine neue Stadt ist echt ein Pfund.

Liebe Grüsse!

(Fotos: madamechoufleuse)

Streifzug durch Zürich Teil I: Die Viaduktbögen in Kreis 5

Die erste Woche im neuen Job ist erfolgreich geschafft und am Freitagabend jieperte ich schon darauf am Samstag endlich auf Erkundungstour zu gehen. Bei einem himmlischen Farbenspiel aus fröhlichem Mausgrau und beruhigendem Steingrau habe ich mich mit Gummistiefeln an den Füßen auf zum Kreis 5 gemacht, um die innovativ genutzten Viaduktbögen zu besuchen. Natürlich gut informiert, Dank der großartig aufgemachten Internetseite.

Direkt an der Tram-Station „Dammweg“ baut sich eine grandiose Markthalle vor einem auf. Eine gutgemeinte Empfehlung: geht dort NIEMALS mit Hunger, nicht einmal mit einem Hüngerchen hin. Es sieht nämlich nicht nur alles köstlich aus, sondern es werden auch verschiedenste Degustationen angeboten.

Und als ich das triste Wetter schon ganz vergessen hatte, weil es in der Markthalle sooo viel Köstliches gab, dass ich nur noch ans Essen und Genießen denken konnte schreckte ich regelrecht zusammen, als mich plötzlich ein Sonnenstrahl durch die großen Fenster mitten ins Auge stach. Da machte der Bummel entlang des Viaduktbogens doch doppelt so viel Spaß.

Hier reihen sich neben stylischen Klamotten-Geschäften und Möbel- und Einrichtungsläden, Cafés und innovative Institutionen aneinander. Wirklich einen Bummel wert. Und wenn man mal keine Zeit für ausgiebige Bummelei hat, dann kann man sich super an den nicht zu übersehenden Nummern orientieren, die jedes Geschäft hat. Du hast die Nummer Deines Ziels vergessen? Dann luagst Du einfach auf  „im Viadukt„.

Gekauft habe ich dort zwar nichts, aber trotzdem bin ich nicht mit leeren Taschen nach hause gekommen. Morgen zeig ich Euch mehr.

Einen tollen Wochenstart für Euch!

(Fotos: madamechoufleuse)

Heut‘ noch einmal ausführlich: Grüezi aus Thalwil am Zürisee

Madame, was war denn das gestern? Ein unkommentiertes  Foto? Eine unerklärliche Überschrift? habt Ihr Euch gefragt – zu schnell die „Veröffentlichungs-Button“ gedrückt muss ich darauf antworten *grummel* Und warum das? Ist Dir doch noch nie passiert! sagt Ihr.

Nun ja, Schuld geb ich dem Zügelstress (auf deutsch: Umzugsstress). Übrigens derartige Übersetzungen wird es in Zukunft des öfteren geben, denn für all diejenigen, die es noch nicht wissen: ich bin am 13. Juli von Hamburg nach Zürich gezogen bzw. gezügelt. Um den wahnsinnigen Umzug (Danke Super-Fredi – Danke Super-Gregi – Danke Super-Papa, das sind übrigens die drei stärksten Männer der Welt) und die Abschiedstränchen schnell zu vergessen, bin ich gleich am Samstag in den zauberhaften Laden „LiliSu“ von Andrea und Manuela gestürmt, denn schon der Online-Auftritt macht richtig Lust auf’s Stöbern.

Und Ihr könnt ich Euch wohl vorstellen, wie ich gegluckst habe, als ich während meiner Recherche zu meinem neuen Wohnort diese Shopping-Perle entdeckt habe, denn bei „LiliSu“ gibt es nicht nur traumhafte Wohnaccessoires und schöne Dinge, sondern auch leckeren Kaffee und für mich zum Einstand in Thalwil noch ein Glas Prosecco – Danke Andrea.

Ich habe natürlich auch gleich zugeschlagen. Nebst einem Cappuccino gab’s noch eine hübsche kleine Lampe. Sobald ich für sie den richtigen Platz gefunden habe gibt’s ein Foto. Wer weiß, was bis dahin noch alles dazu kommt. Ich werde  auf jeden Fall am Wochenende wieder durch Zürich und Umgebung streifen und hoffe, Euch bald wieder hübsche neue Entdeckungen vorstellen zu können. Und jetzt, klickt Euch noch ein bisschen durch „LiliSus“ Welt…

Einen wunderbaren Tag für Euch – und morgen zeigt Euch Mademoiselle Tinkabell ein zauberhaftes Geschenk, das sie mir mit auf den Weg gegeben hat.

Alles Liebe!

(Fotos: madamechoufleuse)

Gazosa Ticinese

Bei meinem letzten Trip nach Zürich habe ich bei cakefriends, dem Lieblingscafe von madamechoufleuse, eine super leckere Limonade entdeckt: Gazosa. Gazosa ist das italienische Wort für Limonade. Die Limonade wird in der italienischen Schweiz von nur noch wenigen Familienunternehmen produziert. Man hat die Wahl zwischen vielen leckeren Sorten: Mandarino (Mandarine), Arancia Amara (Blutorange), Lampone (Himbeere), Mirtillo (Heidelbeere), Pompelmo, süß-bittere Sommerüberraschung, Chinotto (Bitterkräuter) und Arancia Dolce (Orange).

Ich habe eine klassische Limone gewählt und hätte am liebsten die schicke Bügelflasche mitgehen lassen.


Also, auf geht’s nach Züri, Gazosa geniessen und der Gruppe „Gazosa – addiction“ auf Facebook beitreten!

Eure Mademoiselle Tinkabell

Gastbeitrag: Geld wie Sand am Meer

Die Hochzeit zum Junggesellinnenabschied findet am Samstag statt. Also habe ich mich wieder ans Geld falten gemacht. Da das Brautpaar in den Flitterwochen nach Bali fliegt, habe ich mich für das Thema Strand entschieden.

Das Grundgerüst stellt ein Schuhkarton (ohne Deckel) dar, bei welchem ich eine Längsseite ganz rausgeschnitten habe und bei den kurzen Seiten nur kleine Teile, die als Zaun bzw. Stange für die Wäscheleine dienen, stehen gelassen. Dann habe ich den Schuhkarton mit ausgedruckten Bildern beklebt. Der Boden  wird Euch bekannt vorkommen. Es ist ein Photo, das ich auf Fuerte geschossen habe. Sonne und Zaunlatten habe ich gegoogelt und Horizont und Meer selbst in Powerpoint designt.

Nun im Detail von Links nach Rechts: An meinem Strand gibt es einen Krebs mit lustigen Kulleraugen.

… eine Wäscheleine aus Paket Band, auf der Hemd und kurze Hose trocknen.

Dann habe ich ein Cocktail Schirmchen als Sonnenschirm umfunktioniert, unter diesem liegt die Playgirl mit Brad für die Braut, die ich Euch neulich schon gezeigt habe. Im Meer schwimmt ein Fisch und auf dem Meer ein Boot.

Natürlich braucht man auch einen Liegestuhl, den habe ich freestyle aus Schaschlik Stäbchen mit der Heißklebepistole zusammengeklebt und den Geldschein mit Tesa befestigt. Wie Ihr seht, muß der frischgebackene Ehemann auch nicht darben und bekommt die „Bali Post“ sowie den Playboy.

Für die ungestörte Lektüre steht der Liegestuhl im Schatten einer Palme, bei der ich einen 5-Euro-Schein um ein Schaschlik Stäbchen gerollt und mit Tesa fixiert habe. Die Blätter sind mal wieder aus den Plastiksträußen, die ich schon für das Waldfeenkostüm verwendet habe. Diese sind auch mit der Heißklebepistole festgeklebt.

Zu guter Letzt konnte ich es nicht lassen, ein Herz zu falten – wegen der Romantik….

Eure Mademoiselle Tinkabell