Es grünt so grün wenn Madame Choufleuses Blüten blühen – zarter Blumenschmuck selbstgemacht

Erinnert Ihr Euch an den hübschen Haselnusszweig, den ich von meiner Freundin Laura bekommen habe? Ich hatte ihn so wie er ist an die Wand genagelt und überlege aber seitdem, wie ich etwas aufrüschen könnte. Bastelkönigin Mademoiselle Tinkabell hat sich wohl das Gleiche überlegt …

Seitdem Madame Choufleuse den Haselnusszweig hat, überlege ich hin und her, wie ich dafür Blüten basteln kann. Letzte Woche habe ich dann in dem Bastelblog „Selbstgemacht“ auf brigitte.de die ideale Lösung für mein Problem gefunden – und festgestellt, dass in diesem Blog seit einem Jahr leider nichts mehr passiert – und trotzdem in der Übersicht aller Blogs auf brigitte.de als beliebt angezeigt wird, hoffen wir mal, dass er wieder zum Leben erweckt wird!

Voller Vorfreude bin ich dann am Freitag nach der Arbeit zu dem Bastelladen meines Vertrauens – Hobby Dittrich – gedüst und habe drei Seiten Strohseide (auch Japanseide genannt) in rosa, weiß und knallgelb ershoppt. Als ich am nächsten Tag das erste Mal im idee.creativmarkt in der Europapassage war und ein Schneidegerät gefunden habe, war mein Glück perfekt und ich habe losgeschnitten und gefaltet. Die Anleitung war auch sofort nachvollziehbar.

Für Euch habe ich die einzelnen Schritte in Fotos festgehalten.

Mit dem Ergebnis meiner Bemühungen bin ich dann gestern zum Madamchen gewackelt und habe ihr mein Nach-Oster-Geschenk vorbeigebracht.

Und alle, die heute nicht ganz royal vorm Fernseher sitzen, Tee trinken und schnäuzend auf das Ja-Wort von Kate und William warten, die können sich gleich ans Basteln machen.

(Fotos: madamechoufleuse)

Osterhighlight: Lamm-Lachse auf mediterranen Gemüse mit Ziegenkäse. Und als Beilage gibt es Rosmarin-Kartoffeln.

Hach herrje, das hat man nun davon, wenn man sein Herz auf der Zunge trägt und ohne zu überlegen gern einfach mal „Hier! Ich!“ schreit. Dabei war ich anfangs von der Idee, für Ostermontag mal etwas Neues auszuprobieren, ganz begeistert. Natürlich leicht irritiert, denn Ihr wisst ja, wie meine Familie Bewährtes liebt, aber bester Dinge mir zu überlegen, was statt Spargel (essen wir am Osterwochenende übrigens auch gern bis zu 3 Mal) am Ostermontag auf den Tisch kommen soll. Wer letztendlich auf die Idee mit dem Lamm kam weiß ich eigentlich gar nicht mehr, ich erinnere mich nur dunkel daran, dass ich mal wieder eher laut als leise verkündete: „Ich mach das.“

Wie Du weißt bin ich ja nicht der große Fleischkocher und ganz ehrlich, Lamm stand bis heute nicht auf meiner „Muss ich noch unbedingt kochen“-Liste, umso schlimmer also, dass ich auch noch alleine vor dieser belämmerten Aufgabe stand und mein Schweizer Koch mir nur psychologischen Beistand über das Telefon leisten konnte. Aber, was muss, das muss.

Und – ich weiß ja, Eigenlob stinkt – aber es ist mir außerordentlich gut gelungen. Nicht nur, dass die Zusammenstellung des Gemüses und die Rosmarin-Kartoffeln als Beilage gut gewählt waren, auch der Ziegenkäse schmeckte hervorragend zu dem zarten, und dennoch herben Geschmack des Lamm-Fleisches. Und, der aufmerksame Leser hat’s bereits erkannt…genau, das Fleisch war „zart“, das heißt, ich habe es auf den Punkt genau aus dem Ofen geholt. Jippie. Aber ich sag Dir: Fleischgerichte sind verdammt noch mal eine andere Liga als Pasta und Salate.

Und, traust Du Dich? Dann geht’s hier los.

Zutaten für 4 Personen:
4 Lamm-Lachse à ca. 150g
1 Ziegenkäserolle

1 Aubergine
200g rote und gelbe Cherrytomaten
3 Schalotten

1 kg festkochende Kartoffeln (am besten kleine)
3 – 4 Zweige Rosmarin

Für die Marinade:
2 Hände voll abgezupfte Rosmarinnadeln
2 Hände voll abgezupften Thymian
3 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Die Marinade:
1. Knoblauch, Rosmarin und Thymian klitzeklein hacken.
2. Die Kräuter und den Knoblauch in eine kleine Schüsselgeben und nach und Olivenöl dazu geben, bis die Mischung schön geschmeidig ist.

Tipp: Am besten diese Masse noch etwas mit dem Mörser bearbeiten, damit die Marinade möglichst stückchenfrei ist.

3. Die Lamm-Lachse mit der Marinade von beiden Seiten einreiben und die Stücke einzeln mit Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 8 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Rosmarin-Kartoffeln:
1. Die Kartoffeln gut abwaschen und in schmale Schnitze schneiden. Wenn die Kartoffeln nicht zu groß sind, dann reicht es, wenn Du sie viertelst.
2. Die Schnitze in einer Auflaufform verteilen.
3. Die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und auf den Kartoffeln verteilen.
4. 6 bis 8 EL Olivenöl darüber verteilen

Das Gemüse:
1. Die Aubergine würfeln, die Cherrytomaten halbieren und die Schalotten und schmale Ringe schneiden.
2. Das Gemüse in eine Auflaufform geben, salze, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln

Das Fleisch:
1. Die Lamm-Lachse aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig aus der Frischhaltefolie wickeln.
2. Die Marinade mit einem Küchenpapier vom Fleisch tupfen.

Der Ziegenkäse:
Die Ziegenkäserolle in ca. 1cm breite Scheiben schneiden.

Sooohooooo…das waren die Vorbereitungen und jetzt geht’s richtig los. Timing ist alles.

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
2. Die Kartoffelschnitze in den vorgeheizten Ofen stellen und die Küchenuhr auf 40 Minuten stellen.
3. Nach ca. 20 Minuten die Auflaufform mit dem Gemüse ebenfalls in den Ofen stellen.
4. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch in der sehr heißen Pfanne ca. 1,5 Minuten pro Seite scharf anbraten.
5. Die angebratenen Lamm-Lachse in die Auflaufform zu dem Gemüse geben und für weitere 10 bis 15 Minuten im Ofen garen lassen.
6. Kurz bevor Fleisch, Gemüse und Kartoffeln aus dem Ofen geholt werden müssen, schmeißt Du noch mal die Pfanne an und brätst die Ziegenkäsescheiben darin kurz an.
7. So, jetzt ist der Punkt, an dem die Küchenuhr schrillt. Bei den Kartoffelschnitzen und dem Käse siehst Du auf einen Blick, ob sie fertig sind. Beim Gemüse stibitzt Du am besten mit der Gabel ein Stückchen Aubergine und beim Fleisch, ja gut, beim Fleisch vertraust Du entweder auf den Drücktest oder Du schneidest einfach an der dicksten Stelle in das Fleisch, das Du essen wirst und linst hinein. Wenn es zartrosa ist, dann fix raus damit aus dem Ofen.
8. Jetzt geht’s ans Anrichten: Die Lamm-Lachse in gleichmäßige Scheiben schneiden, das Gemüse in der Mitte der Teller verteilen, darauf eine Scheibe Ziegenkäse legen und darauf gleichmäßig das Fleisch legen. Kartoffel-Schnitze in kleine Extra-Schälchen geben, Salz und Pfeffer darüber und servieren.

OhGottohGottohGott… so viel auf einmal, aber Du schaffst das. Da bin ich sicher. Schließlich habe ich das auch geschafft. Ganz alleine. Wie ich dabei aussah tut ja nichts zur Sache.

Guten Appetit und ein wundervolles Osterwochenende für Euch!

(Fotos: madamechoufleuse)

Cooles neues Shirt – nes pâ?

Wollte Euch mal kurz meine neue Errungenschaft präsentieren. Nein, ausnahmsweise einmal nicht von Keiko, sondern von Backyard aus der Schanze. Das Shirt ist von Maison Scotch – großartig, nes pâ?

Und, was hast Du Dir zuletzt gegönnt?

(Foto: madamechoufleuse)

Kein Osterfrühstück ohne Hefezopf

War denn gestern schon Ostern? Nein, natürlich nicht, aber ich musste doch schon eine Woche früher ran, sonst wär’s ja für Euch zu spät…also, seit Jahren habe ich am Ostersamstag das gleiche Projekt: Einen Hefezopf zum Osterfrühstück backen. Es wird auch gar nicht mehr gefragt, überlegt, geschweige denn darüber nachgedacht, ob es am sonntäglichen Osterbrunch nicht auch mal etwas anderes sein darf. Oh Gott, oh Gott…diese Frage würd’ ich mich auch gar nicht trauen zu stellen. Schließlich mögen meine Eltern Traditionen und ich muss sagen, ich finde es auch herrlich, wenn ich mir das kommende Osterfrühstück vorstelle. Es ist ja nicht nur so, dass es zum reichhaltigen Brunch die obligatorischen Ostereier und den Zopf gibt, sondern auch die Bemerkungen, Befürchtungen und Weisheiten wiederholen sich jedes Jahr auf’s Neue:

„Mhhh…wirklich lecker der Zopf. Und überhaupt nicht trocken. Nein.“

„Aber heut muss er schon aufgegessen werden. Ja, also morgen ist der nicht mehr so lecker.“

„Nein, also wirklich, den kannst Du doch nicht mit Wurst essen. Das ist doch ein süßer Teig, der schmeckt doch am besten mit Marmelade.“

„Mit Butter schmeckt der Zopf doch immer noch am leckersten.“

Hach, ich freu mich darauf und neben den Zopfdiskussionen steht – wie sollte es an Ostern auch anders sein – natürlich das Frühstücksei im Mittelpunkt. Und das ist bei uns mindestens genauso herrlich, wie bei dem großartigen Loriot: „Ich hätte nur gern ein weiches Ei. Und nicht ein zufällig weiches Ei.“

In diesem Sinne: Freut Euch auf Ostern und auf zwei kurze 4-Tage-Wochen.

Zutaten:
500g Mehl
30g Trockenhefe
20g und 40g Zucker
¼ l lauwarme Milch

100g Butter

1 Prise Salz

1 Eigelb

Hagelzucker zum Verzieren.

Zubereitung:
1. Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe in diese Vertiefung geben.

2. 20g Zucker und die Milch hinzugeben und alles mit dem Mixer (unbedingt die Knethaken nehmen) miteinander verrühren.

3. Die Rührschüssel mit einem Tuch abdecken, an einen warmen, trockenen Ort stellen und 15 Minuten gehen lassen. Während dessen die Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen.

4. Die flüssige Butter, 40g Zucker und Salz zum Teig geben und wieder ordentlich mit den Knethaken durchkneten. Wer mag kann auch gern die Hände nehmen. Herrlich so ein Hefeteig.

5. Wenn alles gut verknetet ist, dann die Schüssel wieder mit einem Handtuch abdecken und weitere 15 Minuten gehen lassen.
6. Den Teig in drei gleichgroße Stücke teilen und sie zu langen Würsten rollen. Die drei gleichlangen Teigschlangen neben einander legen. An dem einen Ende die drei Schlangen aneinander drücken und einfach flechten. Die Enden wiederum aneinander drücken und gut verstreichen.

7. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Zopf vorsichtig darauf legen.
8. Das Ei trennen und den Zopf gleichmäßig mit dem Eigelb bestreichen. Hagelzucker nach Belieben darauf verteilen und den Zopf weitere 15 Minuten auf dem Backblech gehen lassen.

9. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
10. Den Zopf auf unterster Schiene ca. 20 bis 30 Minuten backen.

Den gewohnten Holzstäbchen-Trick anwenden und wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, dann fix raus mit dem leckeren Osterzopf. Ein paar Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen und dann auf einem Rost auskühlen lassen.

Wenn der Zopf gut abgekühlt ist, dann schlagt ihn am besten in Alu- oder Frischhaltefolie ein, damit er am Ostersonntagsfrühstück noch richtig schön saftig ist.

Und, gefällt Dir dieses Ostersamstag-Projekt?

(Fotos: madamechoufleuse)

Mini Gugelhupfe, Masking Tape, Buchstabenstempel, Boxen – die perfekte Mischung für hübsche Gastgeschenke.

Bei einem meiner geliebten Bummel durch das Handelshaus Laegel in der Hamburger Innenstadt fiel mir eine ganz zauberhafte lilafarbene Silikonform für Mini-Gugelhupfe auf. Hm…statt einem großem Kuchen vielleicht einfach mal 30 kleine backen – das wär’s doch. Und wenn man dann noch der Geburtstag der liebsten Freundin Anika vor der Tür steht, dann liegt doch wohl der Gedanke nahe kleine Gugelhupfe als Gastgeschenke mitzubringen.

Die Form wanderte also in meinen Besitz. Aber wie kommen die süßen Kuchen denn nun zum Gast? Einfach nur im Muffinpapierförmchen fand ich zu langweilig und wollte sollte denn der Name rauf? Auf ne kleine Fahne? Hm, irgendwie auch doof. Aber wie wäre es denn, wenn der kleine Gugelhupf es sich in einer hübsch beklebten und mit dem Namen bestempelten Box bequem macht? So sollte es sein. Aber wisst Ihr, wie lange ich gebraucht habe, um die richtigen Boxen ranzuschaffen? Ewig. Die ersten waren zu schmal, da hätte nur ein halber Mini-Gugelhupf reingepasst und als ich dann endlich bei Kirsch-Interior fündig wurde war es schon kurz vor knapp.

Hm…nun waren die Boxen doch größer als gedacht. Also habe ich kurzerhand einen Schoko- und einen Vanilleteig gemacht und pro Box machten es sich nun zwei Küchlein gemütlich.

Der Teig ist übrigens keine fiese Klebgeschichte, sondern lässt sich super mit einem Spritzbeutel in die Form füllen. Der gefürchtete Kampf, den man mit so manch anderen Teigsorten auszufechten hat, bleibt hier zum Glück aus.

Zutaten für die hellen Küchlein (ca. 15 Stck.):
7 EL neutrales Öl
40g Zucker
1 Ei
25g Mehl
25g feine Speisestärke
1 Messerspitze Backpulver
Mark einer Vanilleschote oder ein Päckchen Vanille-Zucker

Für die dunklen Küchlein (ca. 15 Stck.):
7 EL neutrales Öl
40g Zucker
1 Ei
25g Mehl
25g feine Speisestärke
1 Messerspitze Backpulver
1,5 TL Kakaopulver
0,5 TL feinste Schokosplitter

Butter zum Einfetten, Spritzbeutel und Mini-Gugelhupfform (gibt es im gut sortieren Backfachhandel, in Hamburg z.B. im Handelshaus Laegel)

Zubereitung der hellen Küchlein:
1. Öl, Zucker und das Ei in eine Schüssel geben und schön schaumig schlagen.
2. In einer separaten Schüssel Mehl, Speisestärke und Backpulver miteinander vermischen und dann mit dem Vanillemark bzw. –zucker nach und nach in die Masse ein rühren.
3. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen, den Beutel unten vorsichtig aufschneiden und gleichmäßig den Teig in die eingefettete Form füllen.
4. Im vorgeheizten Backofen auf 180 Grad ca. 12 Minuten backen und wie immer den obligatorischen Holzstäbchen-Test machen. Klebt beim Teststich noch Teig am Holz dann brauchen die Kleinen noch ein bisschen. Kein Teig am Holz? Dann raus mit den Küchlein.

Zubereitung der dunklen Küchlein:
Alle Punkte wie beim hellen Teig, nur zur Mehlmasse noch 1,5 TL Kakaopulver geben, auf die Vanille verzichten und stattdessen noch einen halben Teelöffel feinst gehackte Schokosplitter unterrühren.

Und, gibt es bei Euch auch bald nur noch alles in Miniaturgröße?

(Fotos: madamechoufleuse)

Der Hochzeits-Countdown läuft: Am 29. April kommt William endlich unter die Haube

Ob die Briten bis zur heißersehnten Hochzeit von William und seiner Kate ihren 5 o’clock Tea jetzt wohl ausschließlich mit royalen Teebeuteln zelebrieren wage ich trotz aller Königshaus-Euphorie zu bezweifeln, aber lustig wär‘ es doch. Was für eine grandiose Vorstellung, wenn man bedenkt, dass in den Teetassen der feinen älteren Damen, die so wohlbedacht den kleinen Finger spreitzen, entweder William oder Kate grinsend umher schwimmen. Wenn Ihr auch richtig königlich die Hochzeit der beiden erleben wollt, dann bestellt Euch diese royalen Teebeutel unter Donkey Products und macht am 29. April eine schicke Teeparty.

Und wer lieber Kaffee als Tee trinkt, der kann sich das Brautpaar auch ans Jäckchen stecken oder sie mit auf Shoppingtour nehmen.

Noch nicht genug vom royalen Wahnsinn? Dann gibt es hier noch viiiel mehr königliche Geschenke.

(Fotos: donkey-products, zazzle)