Ein grüner Start in die Woche mit: Tagliatelle mit Brokkoli-Pistazien-Crème

Ich glaube Brokkoli ist mein Lieblingsgemüse. Jedenfalls unter den grünen Gemüsesorten. Es ist so hübsch und fein und in den Rezepten steht häufig „in Röschen teilen“ – süß. Außerdem ist es sooo schön grün und schmecken tut es natürlich auch ziemlich gut. Aber Herr und Frau Brokkoli wollen ganz besonders behandelt werden: Sie mögen am liebsten in sehr salzigem Wasser gekocht werden und nen Deckel auf’m Kopf mögen sie überhaupt nicht und Ihr solltet diesem Wunsch der Spezies Brokkoli unbedingt folgen, denn dadurch behalten sie ihre wunderbre satte grüne Farbe – kocht Ihr Brokkoli ohne Salz und mit Deckel druff, dann ärgert sich der Brokkoli so sehr, dass er unansehnlich braun wird.

Und wenn’s Euch zu grün wird, dann macht’s bunt und richtet die Pasta mit roten und gelben Kirschtomaten an.

Zutaten für 2 hungrige Personen:
500g Brokkoli
1,5 Schalotten
gut 2 EL Olivenöl
400ml Gemüsebrühe
150g Crème fraiche
50g gemahlene Pistazien
1-2 EL Zitronensaft
400g Tagliatelle (grün und hell)
2 EL grob gehackte Pistazien
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
1. Brokkoli in Röschen teilen, waschen und in kochendem Salzwasser (unbedingt ordentlich viel Salz nehmen), etwa 4 Minuten bissfest kochen. In einem Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken (damit er nicht weiter gart). Abtropfen lassen.
2. Die geschälten Schalotten in klein würfeln und im Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten (am besten in einem Stabtopf) und ca. 1/4 der Brokkoli-Röschen hinzugeben.
3. Gemüsebrühe und Créme fraiche einrühren, die gemahlenen Pistazien hinzugeben und alles zusammen einmal aufkochen lassen.
4. Topf von der heißen Herdplatte nehmen und mit dem Pürierstab ordentlich pürieren.
5. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die restlichen Brokkoli-Röschen hinzugeben und ganz langsam erwärmen.
6. Die Tagliatelle im kochenden Salzwasser ca. 6 – 8 Minuten al dente kochen. Wenn sie bissfest sind, dann abgießen und zur Sauce geben. Alles miteinander vermengen, auf Pastatellern anrichten und die gehackten Pistazien darauf verteilen.

Wunderbar cremig und geschmacklich mal etwas anderes.

Euch einen schönen Tag in diese grüne Woche!

(Fotos: madamechoufleuses)

Knusper. Knusper. Leckere Schoko-Mandel-Biscotti nach Cynthia Barcomi.

Eigentlich sollte es ein Geburtstagskuchen werden. Hm, schwierig, wenn einem die Milch, der Quark und das vierte Ei fehlt. Und nein, es wäre keine Lösung, noch einmal zum Supermarkt zu düsen, schließlich sind es gestern abend gefühlte -35 Grad gewesen und wenn man endlich zu hause in der muckeligen Wohnung ist, dann kann man doch nicht noch mal raus, nein, also, das geht dann auch gar nicht. Ich muss aber zugeben, kurzfristig befürchtete ich schon, dass ich morgens auf dem Weg zur U-Bahn bei einem der sieben Bäcker einkehre, um einen fertigen Kuchen zu kaufen. Diese Idee hatte ich dann aber doch schnell wieder verworfen, denn schließlich hat man so als Backtante doch die ein oder andere Zutat, die wunderbar verwertbar ist. Und zum Glück hat Cynthia Barcomi auch ganz wunderbare Rezepte, die eben genau mit diesen Beständen gezaubert werden.

Und hier sind sie: Die Schoko-Mandel-Biscotti. Eine knusprige Alternative zu Kuchen wie ich finde. Im Backbuch von Cynthia Barcomi stand zwar etwas von Haselnüssen, die habe ich einfach durch Mandeln ersetzt. Aber ihren Tipp, die Nüsse vorab in der Pfanne leicht anzurösten habe ich trotzdem befolgt und ich denke, das hat auch den Mandeln nicht geschadet. Dem Geschmack tut es nur gut, denn die Nüsse und eben auch die Mandeln werden dadurch noch viel aromatischer. Probiert’s mal aus.

Los geht’s!

Zutaten für ca. 25 Biscotti:
280g Mehl
5025g Mandeln oder Haselnüsse, fein gemahlen
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/2 Päckchen Vanille-Aroma
175g Zucker

2 Eier
45g Butter, zerlassen und abgekühlt

175g Zartbitterschokolade
100g Mandeln oder Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung (ich hab das Rezept mit Mandeln gemacht):
1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl, Mandeln, Natron, Backpulver, Salz, Vanille-Aroma und Zucker vermischen.
3. In einem Messbecher Eier und Butter verquirlen.
4. Schokolade fein schneiden und mit den grob gehackten Mandeln vermischen.
5. Am besten mit einem Holzlöffel oder einem Teigschaber die flüssige Mischung in die Mehlmischung rühren bis alles gut miteinander vermischt ist und dann die Mandeln und die Schokolade untermischen.
6. Den Teig halbieren und mit bemehlten Händen die Hälften auf ein Backblech zu einem ca. 20cm langen und 6cm breiten Scheit formen.
7. Ab damit in den Ofen und ca. 20 Minuten in der Röhre lassen, dann auf dem Backblech weitere 20 Minuten abkühlen lassen.
8. Die Scheite auf einem Schneidebrett in ca. 1cm dicke Stücke schneiden, wieder auf das Backblech legen und bei 170 Grad 7 Minuten backen, Biscottis wenden und weitere 5 Minuten backen.
9. Wenn sie goldbraun sind raus mit ihnen aus dem Ofen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Und dann heisst es knuspern. Ob zu Kaffee, Tee oder einfach nur so.

(Fotos: madamechoufleuse)

In der Mittagspause kurz nach Schweden. Wo das geht? In der Hamburger Neustadt.

Au weia, da habe ich aber lange gebraucht,  Lenas hübsches Stück Schweden zu finden. Na, besser spät als nie. Da mein Arbeitgeber über eine köstliche Kantine verfügt gehe ich eigentlich selten in der Mittagspause raus, schließlich esse ich lieber ordentlich im Sitzen, als stehend und gehend an nen sparsam belegten Bagel zu knabbern. Ich begreife bis heute nicht, warum diejenigen, die so etwas doch tun, nicht spätestens um 15 Uhr wieder am Naschautomaten stehen – mir würde das jedenfalls so gehen. Aber dank dem zauberhaften Café & Deli mit dem unverkennbar schwedischen Namen „Karlsons“ brauch ich keine Sorge mehr zu haben in der Mittagspause außerhalb der Kantine nicht satt zu werden. Im Karlsons gibt es Klassiker der skandinavischen Küche, z.B. Köttbullar und Hotdogs, nicht zu vergessen all die leckeren schwedischen Süßigkeiten, Schokoladen und Laktritze. Außerdem gibt es wechselnde Suppen und eine große Auswahl an Smorrebrods. Alle Frühstück-Geh-Fans aufgepasst: Samstags gibt es eine große Frühstücksauswahl und kleine Snacks wie Hot Dogs und Suppen. Und wenn Ihr eigentlich gar keinen Hunger, sondern eher Kaffeedurst und Lust auf Kuchen habt, dann gibt es im Karslons jederzeit hausgemachten Kuchen.

Als ich nun gestern zum erst zweiten Mal – die Frequenz wird sicherlich erhöht – im Karlsons war musste ich endlich ein paar Fotos für Euch schießen. Ok, das Essen war zu schnell verputzt, kennt Ihr ja sicherlich diese Mittagspausen-Essgeschwindigkeit. Aber was ich Euch noch nicht verraten habe: In Lenas Karlsons gibt es nicht nur gutes Essen, sondern auch allerlei herrlichen Krimskrams. Und vor lauter Begeisterung habe ich ganz vergessen den anderen Bereich des wirklich hübsch eingerichteten Delis zu knipsen, dafür jetzt umso mehr schwedische Wohnatmosphäre.

Die Tafel ist gedeckt.

Ich back mir einen Elch.

Mhhh. Lecker.

Gepunktet.

Herrlich, dass Schweden so um die Ecke ist. Und welches Land wünscht Ihr Euch für die Mittagspause?

Die Schweden-Adresse in der Neustadt:
Karlsons – Skandinavische Köstlichkeiten
Alter Steinweg 10
20459 Hamburg

Tel: 040-52598233
e-Mail: mail@karlsons.de

Öffnungszeiten:
Montage bis Samstag: 10:00 bis 16:00 Uhr

(Fotos: madamechoufleuse)

Mitgebracht aus Flensburg: Ein Rehkitz, eine Karte zur Vogelhochzeit und Buchstaben- und Zahlenschablonen

Huch, heute gibt es bei madame ja gar kein Rezept.

Wie? Nichts gebacken für den sonntäglichen Kaffeeklatsch? Kein leckeres Abendessen für Freunde? Gebacken wurde tatsächlich nicht, aber gekocht. Nur eben nichts Neues, sondern leckeres Bewährtes. Schließlich kocht man in fremden Küchen lieber Gerichte mit Gelinggarantie (heißt: Tiefkühlpizza oder eben Rezepte, die man relativ gut im Griff hat) und so auch am Wochenende.

Mit meiner liebsten Freundin Anika ging es an die Ostsee. Vollbepackt und bester Laune fuhren wir in die Einsamkeit. Ein Wochenende nur mit Sturm, dem Meer, Mädchen-Prosecco, einer großartigen Flasche Rotwein und eben zwei leckeren Rezepten von Jamie im Gepäck.

Am Sonntag war dann zwar meine Provianttasche leichter, aber dafür ist auch eine neue Tüte dazu gekommen. Denn auch wenn wir echt einen auf Ruhe gemacht haben – so ein Kurztripp nach Flensburg, oder auch die Stadt der schiefen Häuschen, musste natürlich auch sein. Und wir wären keine typischen Mädchen, wenn wir nicht im contor kleine Jubelgluckser von uns gegeben hätten. Das niedliche Rehkitz wurde, zurück in Hamburg, kurzerhand unter die Haube gebracht (s. Foto oben), ich glaube die entzückende Vogelhochzeitskarte behalt ich doch lieber selbst – kenn auch aktuell niemanden, der in nächster Zeit heiratet und sonst kauf ich bei metoyou-berlin einfach noch eine. Und dann habe ich mir noch diese wunderschönen Schablonen von IB Laursen gekauft – gibt es zum Beispiel auch bei Shabby Style online zu kaufen.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

(Fotos: madamechoufleuse)

In NullKommaNix schicke Deckel selbst designt. Das geht super mit Masking Tape.

Kommt Euch so eine Unterhaltung auch bekannt vor?

„Nein Schatz, mach den Karton mal nicht platt, den kann ich noch super gebrauchen.“

„Du kannst doch diese Gläser nicht einfach zum Altglas-Container bringen, die kann ich auf jeden Fall noch mal benutzen.“

„Wie? Den Hoodie willst Du in die Flohmarktkiste packen? Nichts da, das ist doch ein toller Gemütl-Pulli fürs Wochenende.“

Und jetzt habt Ihr tatsächlich einen Grund dafür all solche Dinge aufzubewahren. Ok, den Schuhkarton habe ich nie benutzt und auch der angeblich sooo gemütliche Pulli durfte noch nicht ein einziges Mal mit mir das Sofa teilen, sondern hat einen festen Platz ganz hinten im Schrank. Auch die alten Gläser (in einem früheren Leben waren sie z.B. Behältnisse für Tomatensauce oder Pesto) standen mehr oder weniger gelangweilt im Küchenregal herum – bis heute, denn seit gestern haben sie nen richtig schicken Deckel.

Dank der kreativen und tollen Redaktion von Living at Home wusste ich jetzt nicht nur, was ich mit eingestaubten, ungenutzten Gläsern machen kann, sondern es konnte auch endlich meine Rollen Masking Tape zum Einsatz kommen. Einfach die Deckel gut abwaschen, abtrocknen und nach Lust und Laune mit buntem Masking Tape bekleben. Ich würd einmal rundherum kleben, damit Ihr keinen Rand vom Deckel mehr seht. Und dann wild drauf los. Bringt nicht nur Spaß und sieht schick aus, sondern ist auch noch super einfach. Und Ihr werdet sich denken: „Hätt‘ ich doch bloß noch ein paar mehr Gläser aufbewahrt.“

Übrigens, bei Living at Home findet Ihr noch mehr tolle Bastelideen und das hübsche Masking Tape könnt Ihr z.B. online in diversen dawanda-Shops kaufen.

(Fotos: madamechoufleuse)

6 Monate haltbar: Köstliches selbstgemachtes Apfel-Mango-Mus mit Vanille.

Der große Plan meiner Freundin Harriet und mir für letzten Samstag hieß: Basteln, stempeln, stanzen, kleben. Daraus geworden ist eine Großbestellung bei dem wunderbaren dawanda-Shop rosa_rosenbaum und ein köstliches Apfel-Mango-Mus. Und ich kann Euch sagen, das Schälen, Schnibbeln und Pürieren hat sich gelohnt. Nur leider konnten wir den Frühling trotz der fruchtigen sommerlichen Farbe noch nicht zum Kommen überzeugen, statt dessen hat sich in Hamburg Schneeflöckchen wieder breit gemacht. Aber nicht bei  mir.  Der Frühling hat sich schließlich schon gezeigt und jetzt auch täglich im Kühlschrank.

Auch ein süßes Mitbringsel. Noch ein hübsches Etikett, mit aufgestempeltem „Namen“ und Mindesthaltbarkeitsdatum, dran knoten und schon ist es zauberhaftes und gleichzeitig noch super leckeres Geschenk fertig.

Und, freust Du Dich auch über kleine mitgebrachte Köstlichkeiten?

Zutaten:
1 KG säuerliche Äpfel
2 Mango
2 EL Zitronensaft
2 EL Wasser
60g Zucker
Vanillezucker
1 Vanilleschote

Zubereitung:
1. Äpfel und Mango schälen, würfeln und in einen Topf geben.
2. Wasser und Zitronensaft hinzugeben
3. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und die Vanille einer Schote vermischen und zu der Apfel-Mango-Masse geben.
4. 15 Minutn köcheln lassen
6. Mus in kleine Weckgläser abfüllen und abkühlen lassen

Haltbarkeit: ca. 6 Monate
Im Kühlschrank lagern.

Übrigens, besonders lecker schmeckt das Mus eingerührt in Vanillequark oder -joghurt.

(Fotos: madamechoufleuse)

George Gina & wer? Lucy? Nein, Deine Mudder!

Zwar nicht mehr so extrem, aber immer noch ziemlich stark vertreten sind diese wirklich (Seid mal ehrlich.) nicht schönen Taschen der Marke George, Gina & Lucy. Einen längeren Namen für das Label konnte man sich wohl nicht ausdenken und auch kein dickeres Klopper-Logo, das jede noch so kleine Tasche ziert. Nicht zu vergessen, dieses überdimensionale Sicherheitsschloss. Noch einmal zur Erinnerung.
Ich gebe es hier zu: George Gina & Lucy-Taschen sind mein persönliches Hassobjekt, umso mehr war ich schockiert, als mir die Nachbarin aus dem 3. Stock berichtete, dass sie jetzt stolze Besitzerin einer George Gina Tragetaschen wäre. Geroge Gina? Da fehlt doch noch was. Aber in diesem Fall nicht „Lucy“, sondern „Deine Mudder“. Und die Tasche ist auch kein zweifarbiges Nylonetwas mit Schloss, sondern ein lässiger Jutebeutel. Hach, ich bin ja sowieso der größte Jute-Fan.

Hinter dieser großartigen Idee stehen zwei Abiturientinnen aus Hannover. Danke Inga Stichling und Hanna Janzen für fabelhafte Sprüche, wie „George Gina & deine Mudder“,  „The whitest Beutel alive“ oder „Lieber Doof als Gabi heißen“. Unter dem Namen Ihres Labels WEMAKETHECAKE (WMTC) entwerfen sie Shirts, Sticker und eben diese einzigartigen Beutel. Am besten Ihr klickt Euch gleich mal in den Onlineshop und ich bin gespannt welcher Spruch Dein Favorit ist.

(Fotos: WEMAKETHECAKE)