Noch ein Rezept aus dem leckeren Adventskalender. Heute: Kichererbsen-Blattspinat-Salat

Mal wieder habe ich in den 24 leckeren Rezepten aus meinem Adventskalender gestöbert und wie das häufig bei so ist: Ich konnte mich nicht entscheiden. Also, mal sehen, was der Superkoch sagt. Oh, da war ich schon etwas verwundert, dass er sich für den Kichererbsen-Blattspinat-Salat entschieden hat. Gut für mich, ist schließlich ein easypeasy Rezept. Tje…unvorstellbar, aber tatsächlich sind mir beim Einkaufenein paar kleine Fehler unterlaufen, die abends beim Kochen zu einigen Komplikationen führten.

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich wie man hierbei etwas falsch machen kann. Ganz einfach: Man kaufe statt feinem Baby-Spinat klassischen Blattspinat, den kann man nämlich nicht einfach so essen kann, sondern vorher kochen muss. Die Suche nach richtig schönen Fleischtomaten oder besser gesagt Ochsenherzen grenzte auch eher an eine Jagd, als an gemütliches Einkaufen und dann gab es sie nur in Grün. Lecker, aber teuer und eigentlich fehlte mir beim Anrichten der rote Klecks. Auch eine große Herausforderung: Die reife Avocado, schließlich wollte ich diesen Salat abends zubereiten und nicht erst in einer Woche. Puh, ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn dieses Rezept nicht geschmeckt hätte.

Zutaten für 2 hungrige Personen:
500g frischen Baby-Blattspinat
1 Dose Kichererbsen (ca. 400g)
1 reife Avocado
2 Fleischtomaten
10 Weintrauben (kernlos)
3 Frühlingszwiebeln

2 EL Kräuteressig
1 TL Senf
Honig, Salz, Pfeffer
6 EL Olivenöl

Zubereitung:
1. Spinat waschen, Kichererbsen abtropfen lassen, Avocado in Würfel schneiden.
2. Fleischtomaten waschen, halbieren, entkernen und in Würfel schneiden, Weintrauben halbieren, Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden.
3. Blattspinat auf einem Teller anrichten, nach und nach die Kichererbsen, Tomaten, Avocado und die Frühlingszwiebeln darauf verteilen, dann die halbierten Weintrauben darüber geben.
4. Für das Dressing: Essig, Salz, Pfeffer, Honig, Senf und Öl miteinander vermischen, abschmecken und ggf. nachwürzen oder -süßen.

Ich freu‘ mich auf eine schöne Woche mit Euch.

(Fotos: madamechoufleuse)

Ein Winterwochenende mit Frühling im Bauch und auf 148 Seiten des neuen House Doctor Katalogs

Auf meiner Recherche nach hübschen Kissen, Spiegeln und Rahmen habe in ich auch mal wieder bei meiner geliebten House Doctor vorbei geschaut. Unfassbar. Wie konnte das nur an mir vorbei gehen? Der neue Katalaog für 2011 ist da. Und auf 148 Seiten kommt man nicht nur ins Schwelgen, sondern ich bin wirklich kurz davor gewesen mir die Seiten auszudrucken und wie meine Oma in der Fernsehzeitschrift meine Wunschteilen mit unübersehbar großen Kreuzen zu markieren. Habe es dann aber doch gelassen, denn wahrscheinlich würden die Seiten dann nur noch aus Kreuzen bestehen. Also, bleib ich mal bei der Online-Version und klick mir den Frühling herbei. Hier für Euch schon einmal ein kleiner Vorgeschmack mit meinen liebsten Seiten aus dem Katalog.

So und jetzt lieber verregneter Sonntag, Du kannst kommen, denn ich klick mir einfach den Frühling her. Ganz einfach. Und ab geht’s zu 148 Seiten House Doctor.

Ein schönes Wochenende wünsch ich Dir.

(Fotos: House Doctor)

Die Wohngeschwister gibt’s jetzt auch für die ganz Kleinen, eben mit einem „chen“

Die Wohngeschwister im Hamburger Schanzenviertel gehören quasi wie Budni (für alle, die eher Müller oder dm in ihrer Nähe haben: Budni ist die gängige Abkürzung für „Budnikowsky“ – die weltbeste Drogeriekette deutschlands und mindestens 1x die Woche ein Muss) zum Samstag-Bummel-Programm. Hier gibt es einfach alles, was das Einrichtungs- und Dekoherz begehrt – und ich garantier Dir, wenn Dir einfach keine Geschenkidee mehr einfallen will, dann guckst Du hier und alle Nichthamburger gucken hier.

Und seit Kurzem haben die Wohngeschwister noch ein Geschwisterchen, das es sich nur ein paar Straßen weiter am Schulterblatt gemütlich gemacht hat und mit zauberhaften Dingen Kinder- und Elternaugen zum Leuchten bringt. Unter den liebevoll ausgesuchten Herrlichkeiten findet sich hier ganz sicher etwas für die ganz und mittel Kleinen. Während Mama und Papa (wenn Papa keine Lust hat, dann kann der auch gern nebenan beim Portugiesen einen typischen Schanzen-Galao zu sich nehmen) durch den verwinkelten Laden schlendern und sich gegenseitig versuchen von der sich anbahnenden Shoppingeuphorie abzulenken, können die Kids mit Kreide die ganze Wand anmalen. Naja, es gibt dann tatsächlich Eltern, denen die schönen Dinge in den Regalen auf einmal Wurscht sind und sie nur noch Augen für die „Kunstwerke“ (so nennen sie es jedenfalls) ihres Drei-Käse-Hochs haben. Hach, er malt aber auch besonders schön für sein Alter…oh, das ist kein Haus, sondern ein Traktor…Nee, ja, stimmt…

Und Ihr habt das Glück, jetzt ganz gemütlich von Eurem Rechner aus einen Blick in das kleine Geschwisterchen der Wohngeschwister zu werfen.

Wie süß ist bitte die Giraffe? Entzückend, oder?

Es ist zwar alles andere als günstig, aber ich glaub, ich wäre als Mutter echt stolz wie Bolle, wenn meine Tochter nicht auf einem handelsüblichen Schaukelpferd reiten, sondern sich natürlich gekonnt lässig auf ihre rosafarbene Vespa schmeißen würde.

Und, habt Ihr auch schon beobachtet, dass Ihr Euch in derart hübschen Kindergeschäften auch gern mal die Nase am Schaufenster platt drückt?

Kontakt zum Wohngeschwisterchen:
Schulterblatt 98
20357 Hamburg

Tel.: 040 83980630

(Fotos:  madamechoufleuse)

Ein Schwuppdiwupp-Rezept für köstliche Waffeln

Oh je, wahrscheinlich denkt Ihr auch: „Ist die schizophren? Gestern noch ein auf Sommer gemacht, letzte Woche von Frühlingsgefühlen erzählt  und heute gibt’s ein Waffelrezept?“ Tja, so schnell geht das, aber unser Sonntag war so gemütlich und geprägt von gefühlten 10 Stunden Wintersport und uns war sooo danach das Waffeleisen anzuschmeißen, damit es noch gemütlicher in der ganzen Wohnung wird, dass ich mit dem Heraufbeschwören der ersten warmen Sonnenstrahlen kurzfristig aussetzte.  Die Blumen – extra für’s Frühlingsgefühl in der Wohnung gekauft – reckten  zwar bereits ihre Köpfchen nach allen Seiten und Richtungen, hielten uns aber von unserem Waffel-Vorhaben  nicht ab. So aßen wir die hübschen Waffelherzen während die Biathlon-Staffel der Herren als erstes durch’s Ziel vor und uns die lieben Tulpen im Nacken kitzelten. Herrlich.

Zubereitung für ca. 8 Waffeln:
200g Butter
200g Mehl
4 Eier
180g Zucker
1 große Prise Salz
1 Tütchen Vanillezucker
Zimt

Puderzucker, Vanilleeis, heiße Kirschen, Sahne und, und, und…oder, oder, oder.

Zubereitung:
Butter, Mehl, Eier, Zucker, Salz und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät ordentlich mixen. Wenn der Teig schön glatt ist Zimt unterrühren – nach Lust und Laune etwas mehr oder weniger.

Und, kennst Du diesen Anflug von Schizophrenie auch?

(Fotos: madamechoufleuse)

 

Die entzückende Schlüsselanhänger-Parade: Ferkel, Frosch und Wellensittich

Wow, wir sind ganz begeistert. Nachdem ich Euch letzte Woche meinen neuen zauberhaften Begleiter vorgestellt habe, gab es so viele Wünsche von Euch nach mehr Fotos, dass ich Harriet umgehend, um ein paar Fotos der anderen Schlüsselanhänger-Freunde bat. Diese drei fröhlichen Gesellen haben zwar schon alle ein neues Zuhause gefunden, aber ich bin mir sicher, dass da draußen noch viele ihrer Klone in den Regalen stehen und sich wünschen nicht in einer überfüllten Hartgummi-Tier-Kiste in einem Kinderzimmer zu landen, sondern lieber umringt von Perlen an Eurem Schlüsselbund oder an Eurer Taschen zu baumeln. Da kriegen die ja auch viel mehr von der Welt mit. Den kurzen, aber durchaus nicht ganz unkomplizierten operativen Eingriff verschweige ich hier einmal ganz bewusst, denn was ist schon ein kurzer Pieks, wenn sich einem danach die Welt öffnet und es nicht Schwarz um einen herum wird, weil ein wahnsinniger 4-Jähriger meint, dass man in eine dunkle Kiste gesteckt oder sogar geschmissen werden muss.

Wenn ich Euch die Drei also kurz vorstellen dürfte: Oben seht Ihr das kleine rosa Ferkel, das heute quietschvergnügt an einem Autoschlüssel bamselt.

Der grüne Frosch quakt zwar nicht und hüpft auch nicht, aber er chillt ziemlich relaxt an seinem Draht zwischen den hübschen weißen und grünen Perlen. Und Anna, ist der nicht großartig?

Und der letzte im Bunde ist ein Traum in Türkis. Ein blauer Wellensittich, der sich lieber tragen lässt, als selbst in der Gegend rumzufliegen.

Übrigens, ein Fuchs ist gerade in der Produktion, denn auch vor wilden Tieren schreckt Harriet nicht zurück. Sobald er fertig ist, stell ich ihn Euch auch gerne vor.

(Fotos: Harriet Grisson)

Ein Klassiker, aber immer wieder lecker: Die würzige „Pasta alla Norma“ von Jamie Oliver

Am Freitagabend kam Janina vorbei, Ihr wisst schon – die Nachbarin aus dem 3. Stock. Und sie hatte noch Jamie Oliver im Schlepptau, der wiederum seine „genial italienischen“ Rezepte dabei hatte. Und wir alle hatten einen riesigen Hunger. Hunger auf würzige und winterliche Pasta.
In Sizilien kennt sie laut Jamie wirklich jeder, die „Pasta alla Norma“ mit gebratenen Auberginen in Tomatensauce. Übrigens, die Auberginen werden in diesem Rezept nicht gewürfelt, sondern längs geschnitten, das „peppt sie geschmacklich noch mal so richtig auf“, sagt jedenfalls Jamie. Aber wer oder was „Norma“ ist oder war, das weiß er auch nicht. Ist aber ja auch egal, dann er, sie, es schmeckt einfach fantastisch.

Dieses wunderbare Rezept war übrigens auch in dem „Leckeren Adventskalender“ versteckt. Hach, und noch sooo viele andere köstliche Koch- und Backideen. Freut Euch schon mal drauf.

Zutaten für 4 Personen:
2 feste Auberginen
1 EL getrockneter Oregano
1 getrocknete Chilischote oder Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
1 großes Bund frisches Basilikum (Die Stängel gehackt für die Sauce und die Blätter gezupft zum Servieren)
1 TL guter Kräuter- oder Weißweinessig
400g Dosentomaten
Olivenöl, Salz, Pfeffer

150g Ricotta
Spaghetti

Zubereitung:
1. Auberginen längs vierteln, Samen entfernen und in längs in fingergroße Streifen schneiden. Olivenöl in eine große Pfanne geben und die Hälfte der Auberginen mit der Hälfte des Oreganos goldbraun braten, abtropfen lassen und die andere Hälfte ebenfalls goldbraun braten.
2. Knoblauch, Chili und die gehackten Basilikumstängel zur Auberginen-Masse hinzugeben, kurz mit anbraten, mit Essig ablöschen und die Dosentomaten dazu geben.
3. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen, abschmecken und ca. 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.
4. Spaghetti in Salzwasser kochen.
5. Kurzs vor dem Servieren die Basilikumblätter unter die Sauce mischen (ein paar zur Deko aufheben) und die Spaghetti mit der Sauce, Ricottabrösel (am besten Ihr nehmt mit einem Teelöffel den Ricotta aus seiner Verpackung und schiebt ihn stückchenweise mit dem Zeigefinger vom Löffel hinunter auf die Spaghetti) noch ein paar Basilikumblätter darauf verteilen, servieren und sich über die Begeisterung der Gäste freuen.

Guten Appetit und ich freu mich mal wieder auf eine schöne Woche mit Euch.

(Fotos: madamechoufleuse)

Erste Frühlingsgefühle dank Living at Home

Endlich. Der Frühling ist da. Nun ja, draußen ist er zwar noch nicht so richtig angekommen, aber bei mir auf’m Sofa schon. Dank der neuen Living at Home. Hach, schon das Cover weckt Frühlingsgefühle und eine Riesenlust die Wohnung mit Blumen voll zustellen, alle Wände bunt zu streichen, die Fenster aufzureissen (oh…ähm, das nun lieber doch nicht) und vor allem die Winterklamotten auf den Dachboden zu verbannen, um leichtfüßig im Flatterkleidchen durch die Wohnung zu hüpfen. So, genug geträumt. Draußen ist es grau bis schwarz, kalt und sobald ich meine Wohnung verlasse kitzeln mich nicht etwa die ersten Sonnenstrahlen, sondern fieser Hamburger Sprühregen. Also, lieber schnell zurück auf’s Sofa, weiter vom Frühling träumen und ihn mit liebevollen Basteleinen schon einmal leise rufen. Wie das geht? Das verrät uns die Redaktion von Living at Home, denn hier gibt es neben vieler schöner Basteltipps für den Frühling, auch die Vorlage für diese hübschen Federn aus Papier. Ab geht’s zum Download. Dankeschön!

Die Klammern sind übrigens von das Depot und sind doch eine tolle Markierungshilfe – endlich keine abgerissenen Zettel mehr oder Eselsohren als Lesezeichen.


Könnt Ihr es auch kaum noch erwarten, bis die Bäume wieder grün werden und die ersten zarten Knospen sind ihren Weg nach draußen kämpfen und ihr große Bodenvasen kaufen müsst, damit die hübschen Zweige ihren verdienten Platz in Eurer Wohnung bekommen? Wahrscheinlich müssen wir uns bis dahin noch etwas gedulden, aber wir können uns wenigstens die Zeit mit Basteln dieser süßen „Pipmätze“ vertreiben.

Puh, der Frühlingskranz ist aber eine große Herausforderung. Damit hätte ich wahrscheinlich schon im November anfangen müssen.

Oder wie wär’s mal mit nem Zweig unter einer Glasglocke? Statt Reh oder Fliegenpilz doch eine schöne Frühlingsidee.

Und ob ich diese hübschen Häkelblüten wohl nachmachen kann? Ich meine, mit meinem Strickprojekt bin ich ehrlich gesagt noch nicht sehr weit gekommen. Aber ich sag’s Euch, die Wolle ist einfach zu dünn.

Ich freu mich jedenfalls, dank Living at Home, jetzt noch hundermal doller auf den Frühling. Und was ist mit Dir? Noch mal in die weißen Berge oder lieber schon barfuß in Ballerina schlüpfen?

(Fotos: Living at Home, Februar 2011)