Ihr habt noch Spekulatius vom Fest übrig? Dann macht daraus doch ein leckeres Tiramisu.

Hach, die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind doch immer herrlich. Man hat hübsche neue Dinge, fühlt sich so satt wie sonst nie im Jahr und hat immer noch die ein oder andere Leckerei übrig. Nun hoffe ich sehr für Euch, dass Ihr noch mind. eine Packung Spekulatius im Küchenschrank liegen habt, denn dann habe ich für Euch ein großartiges Tiramisu-Rezept, das 1. mega lecker und 2. mega easy ist. Danke an dieser Stelle an die Mädels von Ohhh… Mhhh.

Wenn Ihr keine Spekulatius mehr habt, dann könnte ich mir dieses Rezpet auch super mit Kemm’sche Kuchen vorstellen.

Liebe Grüße aus den Bergen und ich melde mich auf jeden Fall diese Woche noch mit einem Bericht über mein liebstes Café in den Davos.

Zutaten für 6 Personen:
200g Sahne, geschlagen
250g Mascarpone
250g Quark
100g Zucker mit einer Prise Zimt vermischt
1 Pck. Vanillezucker (gern auch Bourbon)
200g Spekulatius (mit oder ohne Mandeln, wie man’s mag)
400g TK Himbeeren

Puderzucker und Kakaopulver nach Lust und Laune zum Verzieren.

Zubereitung:
1. Mascarpone, Quark, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren.
2. Die steif geschlagene Sahne unterheben.
3. Etwas von der Crème in eine Servier- oder Auflaufform geben und eine Schicht Spekulatius darüber legen. Dann alle TK-Himbeeren aufschichten, die restliche Creme darauf streichen und mit einer letztn Schicht Spekulatius bedecken.
4. Die Crème mind. 5 Stunden, aber am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann wird‘ richtig lecker.
5. Vor dem Servieren mit Kakao und Puderzucker bestreuen.

Wenn das mal keine gute Zweitverwertung der übrig gebliebenen Spekulatius ist. Oder?

(Fotos: madamechoufleuse)

Fröhöliche Weihnacht‘ wünsch ich Euch!

Ich wünsche Euch wundervolle Weihnachten und drei ruhige, besinnliche und schöne Tage mit Euren Familien, Freunden, Kindern und den lieben Menschen, die Ihr gern um Euch haben möchtet.

Regelmäßig geht es hier im neuen Jahr weiter. Bis dahin werde ich Euch aber trotzdem so gut es geht auf dem Laufenden halten…Also, das Kaffee Klatsch in Davos, das muss ich Euch unbedingt zeigen…und vielleicht entdeck ich noch etwas Feines in Zürich. Ihr seht schon, es wird zwar unregelmäßig, aber nicht unspannend.

Genießt die schönen Weihnachtstage und stimmt Euch ein…vielleicht mit meinem liebsten Weihnachtsgedicht:

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend‘ geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

 

(Fotos: madamechoufleuse)

Das Zwischen-den-Feiertagen-Projekt: Strick Dir einen Loop-Schal.

Seit Dienstag habe ich schon Urlaub. Und ab heute mach ich einen auf besinnlich. Alle Geschenke und Karten sind geschnürt und verschickt. Auf den Hamburger Weihnachtsmärkten habe ich mich auch oft genug sehen lassen. Die Einkäufe für das geplante Heiligabend-Dessert sind gekauft. Warum also nicht gleich mit einem neuen Projekt weitermachen. Und zwar mit einem Handarbeit-Projekt namens „Strick Dir einen Loop-Schal“. Angeblich soll Stricken ja auch etwas Meditatives und Beruhigendes haben – kann ich mir persönlich noch nicht so vorstellen – aber wir werden es sehen.

So zwischen Post, Supermarkt und Weihnachtsmarkt habe ich also 45 Minuten Leerlauf genutzt und bin in den entzückenden Woll-Laden „mylys“ im Hamburger Schanzenviertel (Weidenallee 12) gehüpft und habe mir die notwendigen Utensilien gekauft: 1 Rundstricknadel in der Stärke 4,5 und wundervolle Wolle in der Farbe mit dem unaussprechlichen Namen „Mauve“.

Ihr dürft mich ab jetzt also ‚“Stricklisel“ nennen und ich hoffe sehr, dass ich Euch im neuen Jahr  mein gestricktes Erstlingswerk vorstellen kann (Bitte, bitte lass es nicht so enden wie meine letzten Nähversuche).

Und, wie verbringt Ihr die Tage zwischen Weihnachten und Silvester?

 

(Fotos: madamechoufleuse)

Geschenke unterm Weihnachtsbaum: Noch schnell vor Heiligabend – das schönste Weihnachtsbuch für kleine und große Kinder.

Jedes Jahr guck ich mir in der Adventszeit mein liebstes Weihnachtsbuch an. Danke liebe Mama, dass Du das immer noch in der Weihnachtskiste hast. Ich weiß nicht, wie oft ich mir diese entzückenden Geschichten und zauberhaften Bilder bereits angeschaut habe. 100 mal, 1.000 mal…ach, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ganz schön oft.

Hui, ich bin mal gespannt, ob sich Klein-Lottchen über dieses Buch zu Weihnachten freut. Der Weihnachtsmann hat es auf jeden schon geschultert.

Und, habt Ihr auch ein Lieblings-Weihnachtsbuch?

Lieber Briefträger, bitte beeil Dich, damit die Weihnachtspost noch pünktlich ankommt!

Ohgotttohgottohgott. Hoffentlich bin ich dieses Jahr nicht zu spät dran mit meinen Weihnachtskarten. Aber wer konnte auch ahnen, dass Tief „Petra“ den gesamten Zug- und Flugverkehr in Deutschland lahm legt. Zug- und Flugverkehr? Ach so, dann ist das ja kein Problem, denn der Briefträger kommt ja auf dem Fahrrad…Aber immer schön vorsichtig. Es ist nämlich ganz schön glitschig draußen.

Und, wie sieht Eure Weihnachtspost dieses Jahr aus?

(Fotos: madamechoufleuse)

Das 4. Lichtlein brennt und die Geschenke sind fertig eingepackt.

Die Weihnachtszeit ist ja auch so eine „Mehrere Phasenzeit“. Ende November denkt man immer mal wieder daran, dass ja bald Weihnachten ist, man aber noch sooo viel Zeit. Dann gibt es diesen Anflug von Ansporn, dieses Jahr alle Geschenke besonders früh zu kaufen, rechtzeitig die Weihnachtskekse zu backen, um dann ganz entspannt die letzten Tage vor Heiligabend genießen zu können. Wenn das dann nicht so funktioniert wie gedacht, dann überkommt mich meistens eine Woche vor dem 24. die Panik: Unmengen an Listen werden geschrieben, es wird abgehakt, durchgestrichen und wieder neu aufgelistet.

Und wie ist es dieses Jahr? Natürlich fehlte auch diesen Dezember keine der o.g. Gefühlsphasen, aber gestern habe ich dann tatsächlich festgestellt, dass meine Listen nur noch aus Haken bestehen und ich tatsächlich all meine Geschenke zusamme habe. Daraufhin habe ich mich glucksend ans Einpacken gemacht, denn jetzt kann es täglich zu kleinen Vorab-Bescherungen kommen.

Hach, so gern würd ich Euch ja erzählen, was sich für hübsche Dinge in den bunten Päckchen verbirgt, aber das geht ja leider nicht, denn sonst wäre es für die Beschenkten ja keine Überraschung mehr. Obwohl… so kleine Hinweise können ja nicht schaden und steigern bestimmt noch die Vorfreude. Was meint Ihr? Also, für die Kleinsten gibt es das schönste Weihnachtsbuch der Welt (zeig ich Euch am Mittwoch), einen Hasen…ach nee Engel, ähm…nein, ein Hasenengel, Tragbares vom  Milchmädchen in Hamburg/Eppendorf  (übrigens, hier gibt es auch diese zauberhaften Klebebänder, s. Fotos), neben Gerätschaften gibt es Unterhaltsames und Dekoratives.

Na, schon gespannt?

Und, wie sieht es bei Euch aus? Sind schon alle Geschenke hübsch verpackt und mit Namensschilder versehen?

(Fotos: madamechoufleuse)

Es muss nicht immer kompliziert sein. Ein superleckeres Rezept für Rosmarinkartoffeln und selbstgemachte Sour Cream.

Ich hab Euch doch meinen tollen, leckeren Adventskalender gezeigt…genau, der mit den vielen Rezepten. Und gestern abend habe ich…ähm…naja, eigentlich Janina…es nun endlich geschafft die ersten beiden Rezepte auszuprobieren. Wir mampften also genüsslich goldbraune Kartoffelspalten, die mit der selbstgemachtne Sour Cream drei Mal so köstlich schmecken und amüsierten uns nebenbei auch noch über Serena & Co. von der Upper East Side. Solltet Ihr am Wochenende also dem Weihnachtsmarkt einen gemütlichen Abend vorziehen, dann empfehl ich Euch dieses Dreamteam: Rosmarinkartoffeln, selbstgemachte Sour Cream und Gossip Girl.

Zutaten für die Rosmarinkartoffeln:
500g Kartoffeln
1-2 Zweige Rosmarin
Olivenöl
grobes Meersalz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung der Kartoffeln:
1. Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden.
2. Rosmarinnadeln von den Zweigen abzupfen.
3. Alles in eine Auflaufform geben, mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und nochmals gut durchmischen.
4. Bei 220 Grad ca. 45 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun sind.

Zutaten für die selbstgemachte Sour Cream:
Schnittlauch, frisch
Magerquark
Saure Sahne
Salz, Pfeffer
Honig

Zubereitung der Sour Cream:
1. Magerquark mit saurer Sahne verrühren mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.
2. Schnittlauch in Röllchen schneiden und untermischen.

Und jetzt einen dicken Klacks der Sour Cream neben die Rosmarinkartoffeln geben – lecker.

Habt Ihr auch einen leckeren Snack, den Ihr abends gerne nascht?

(Fotos: madamechoufleuse)