Verführerisches Kochen mit einem Model und ideenreiches Backen mit einer Königin

Uiuiui. Ich bin wieder gut ausgestattet. Zwei neue Bücher. Ein wundervolles Kochbuch und ein grandioses Backbuch. Wurden auch beide vom Fachmann abgesegnet, für gut befunden und einige Rezepte wurden schon in Auftrag gegeben. Danke liebe Julia für das zauberhafte Kochbuch von der ebenso zauberhaften Sophie Dahl. Und noch etwas Klatsch und Tratsch an dieser Stelle. Sie und ihr Mann Jamie Cullum erwarten wohl ein Baby. Ja, ja… Wie gut, dass sie vor dem Babystress ihr wundervolles und liebevoll gestaltetes Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten veröffentlicht hat. Auch wenn einige von Euch jetzt denken: „Laaaangweilig. Kenn ich doch schon.“ Ich muss an dieser Stelle ein paar Fotos zeigen und mit Euch meine Freude über dieses Buch teilen.

Ist das Inhaltsverzeichnis nicht entzückend? Sortiert nach Jahreszeiten und Mahlzeiten.

Und damit das Backen auch nicht zu kurz kommt, habe ich mein zweites Backbuch der wunderbaren Backkönigin Cynthia Barcomi mit dem unverwechselbaren Namen „Backbuch“ bekommen. Danke liebe Tinka. Ich werde bald loslegen. Vielleicht mit einem New Yorker Cheesecake…

…einem herzhaften Bagel…

…oder einem gefüllten Crepe im New York Style, genannt Blintzes.

Und, habt Ihr einen Favoriten?

Und für das richtige Outfit ist auch gesorgt. Danke Janina.

Ihr standet bis jetzt auch immer in Shirt und Jeans in der Küche? Dann klick doch mal hier und kauft Euch auch so eine hübsche Schürze. Oder wäre das nicht auch ein feines Weihnachtsgeschenk?

(Fotos: madamechoufleuse)

Weihnachtsbäckerei Teil II: Himmlische Vanille-Kipferl

Ihr findet auch, dass Vanille-Kipferl oftmals dazu neigen, eher langweilig, etwas staubig und spröde daher zu kommen? Und eigentlich bringt es Euch auch vielmehr Spaß bei einem Glühwein  oder einem Prosecco den Teig zu machen, zu kneten, auszustechen und zu formen als in den folgenden Tagen die doch meist zu harten oder trockenen Kekse zu essen? Dann muss ich Euch in diesem Fall sagen: Für diese Vanille-Kipferl stimmt nichts von alledem. Denn diese Kipferl sind fluffig, aromatisch und einfach himmlisch.

Danke liebe Brigitte! Denn nachdem die Zimtsterne schon eine Wucht waren, sind jetzt auch die Vanille-Kipferl wunderbar gelungen. Mal sehen, ob sie den zweiten Advent noch erleben.

Zutaten für ca. 60 bis 70 Kipferl:
300g Mehl
80g Zucker
175g kalte Butter
2 Eigelb
100g geschälte gemahlene Mandeln
Mark von 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
10 Päckchen Bourbon-Vanillezucker zum Wälzen

Zubereitung:
1. Mehl, Zucker, Butterflöckchen, Eigelb, Mandeln, Vanillemark und Salz in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Mixers kneten. Dann noch kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
2. Aus dem Teig zwei lange Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 2 Stunden im Kühlschrank frieren lassen.
3. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Die Teigrolle portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in je 30 bis 35 Scheiben schneiden.
5. Das Teigstück mit den Händen zu einer Kugeln formen, dann zu einer ca. 5 cm langen, an den Enden spitz zulaufenden kleinen Rolle formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zu einem Hörnchen biegen.
6. Die Kipferln im Backofen ca. 15 Minuten backen.
7. Vanillezucker in einen tiefen Teller geben.
8. Die Eieruhr klingelt. Die Kipferl sind fertig. Fast fertig. Nehmt sie noch warm vom Backblech und wendet sie vorsichtig mit zwei Teelöffeln im Vanillezucker. Hach, da wälzen sie sich gern. Dann die Kipferl auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
9. Fertig. Verschenken. In Dosen verschließen. Selber essen. Angucken. Freuen.

Und, schon gebacken? Welches sind denn Deine liebsten Weihnachtskekse und -plätzchen?

(Fotos: madamechoufleuse)

Kindheitserinnerungen

Ok, ich gebe dazu, damals, so mit 5, da war ich natürlich noch ziemlich grobmotorisch, Mama musste die Hauptarbeiten verrichten und ich habe glaub ich nur die Kartoffel mit ordentlich Farbe beschmiert und mehr oder weniger genau das zu bestempelnde Etwas richtig getroffen.

Bevor jetzt die ersten kopfschüttelnd mit der Maus in Richtung „x“ wandern und sich fragen, ob die madame denn jetzt völlig irre ist…lest noch schnell weiter. Bitte. Denn ich spreche von dem bewährten und beliebten Kartoffel-Druck. An dieser Stelle sende ich „Viele liebe Grüße und ein dickesfettes Dankeschööön“ an Wiebke von Ahoimeise, denn auf ihrem wunderbaren Blog wagt sie sich „an die Knolle“. Und wenn ich am 27. November – also morgen (hippelhippelhippel) – nicht Geburtstag hätte, dann hätt ich mich ganz bestimmt beim ersten Hamburger craft:raum angemeldet, um mit vielen anderen mehr oder weniger begabten, aber sicherlich unglaublich tollen und fröhlichen Menschen gebastelt, geklebt und – ja natürlich – GEDRUCKT.

Wenn Ihr Lust habt Eure bisherigen Kartoffel-Druck-Erfahrungen mit etwas mehr Perfektionismus wieder aufleben zu lassen, dann kommt unbedingt im betahaus in Hamburg (Lerchenstr. 28a, ab 18:00 Uhr) vorbei und macht mit bei Wiebkes Übung „Ran die Knolle“. Alle anderen, die wie ich Geburtstag haben, unglücklicherweise nicht in Hamburg wohnen, bereits bei einem voradventlichen Kaffeetrinken eingeladen sind, noch in aller Hektik einen Adventskranz zurecht friemeln müssen oder aus einem anderen wichtigen Grund nicht teilnehmen können, für die gibt es hier eine kleine Inspiration. Sieht doch auch gar nicht schwer aus. Danke liebe Wiebke!

Das brauchst Du.

 

Damit der Pilz aussieht wie ein Fliegenpilz, mit einem Schaschlick-Spieß kleine Löcher in die Kartoffel pieksen.

So sieht die Kartoffel dann mit Farbe aus.

Dann geht’s ans Drucken. Für den Stiel am besten etwas weiße Farbe direkt mit dem Pinsel auftragen.

 

Let’s druck. Welche Motive könnt Ihr Euch vorstellen?

Ein wundervolles Wochenende und einen schönen 1. Advent für Euch!

 

 

(Fotos: ahoimeise)

Liebenswert – Feines für Alle. Das gibt es am Sonntag, den 5. Dezember

Und hier ist die zweite großartige Weihnachtsaktion für das pickepackevolle Wochenende vom 4. und 5. Dezember. Ich bin immer noch dabei all meine Vorhaben so in diese 48 Stunden  zu packen, dass ich auch alles schaffe. Tja, da hilft leider auch kein Kalender oder Outlook mehr.

Auf jeden Fall findet am Sonntag ab 11 Uhr ein ganz bezaubernder Weihnachtsmarkt in der Nähe von Hambur statt. Das „Liebenswert – Feines für Alle“-Team rund um Isabel hat ein tolles Programm auf die Beine gestellt: Für uns Mädels  gibt es zauberhafte und liebevolle Handarbeiten von hübschen Labels wie LeLys, Gila Dinter, Flusen & Flausen und WP eigenhändig. Die Kleinen können Ponyreiten, die Männer können beim Tannenbaumverkauf den größten Baum aussuchen und wenn sie damit fertig sind, dann können sie auf der anliegenden Driving Range noch ein paar Bälle schlagen.

Und wenn dann die Damen mit hübschen, kleinen, neuen Errungenschaften, die Männer mit riesigen Tannen und schmerzender Schulter (schließlich mussten sie den Ball am weitesten von allen schlagen) und die Kiddies mit einem neuen großen Weihnachtswunsch auf vier Beinen wieder zusammen kommen, dann gibt es leckeren Punsch, selbstgebackenen Kuchen, selbstgemachte Pralinen mit Suchtfaktor und herzhafte Würstchen vom Schwenkgrill.

Und was richtig toll ist: 50 Cent von jedem verkauften Pin „Vom Heimathafen“ gehen an das Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“. Außerdem wird ein Teil der Einnahmen an die AIDS Organisation „Hillcrest Aids Centre Trust“ in Südafrika gespendet.

Und hier ist die genaue Adresse:

Lodge Restaurant & Bar
Mühelnstrasse 140
25421 Pinneberg

Tag: Sonntag, 5. Dezember 2010
Uhrzeit: 11:00 Uhr

Weihnachtsbäckerei Teil I: Verlockende Zimtsterne

Dieses Jahr gab es wieder einmal ein wunderbares Weihnachtskekse-Special der Brigitte. Und dieses Jahr habe ich es tatsächlich geschafft die Zeit des vorweihnachtlichen Backens nicht zu verbummeln, sondern habe – sicher ist sicher – bereits vor dem 1. Advent mit einer Ladung Weihnachtskeksen angefangen. Unspektakulär, aber ein köstlicher Klassiker: Zimtsterne.

Die Wohnung duftet. Die Kollegen sind glücklich. Die Eltern freuen sich. Der Freund findet’s super. Und man selbst hat rote Bäckchen. Vor allem dann, wenn man mit vorm Ofen kniet und wie ein Schießhund aufpasst, dass bloß keiner der kleinen Freunde verbrennt. Puh. Es ist gut gegangen. Kein Verlust. Keine Mangelware. Lecker.

Zutaten für ca. 50 Sterne:
3 Eiweiß
250g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 gestrichener TL gemahlener Zimt
1 Messerspitze gemahlene Kaffeebohnen (wenn vorhanden)
350 – 400 g ungeschälte gemahlene Mandeln
Puderzucker zum Ausstechen

Zubereitung:
1. Eiweiß mit den Quirlen des Handmixers zu sehr festem Eischnee schlagen.
2. Puderzucker durchsieben und Esslöffelweise unter den Eischnee heben.
3. 3 EL der Schneemasse zur Seite stellen.
4. Vanillezucker, ZImt, evtl. gemahlene Kaffeebohnen und so viel von den gemahlenen Mndeln unterrühren, bis der Teig kaum noch klebt. Zum Glück arbeitet dieser Teig gut mit und Du musst keine Kämpfe mit ihm austragen.
5. Den Teig in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel (6 l), oder Du teilst den Teig und nimmst je einen Gefrierbeute à 3 l, legen (dann ist das Ausrollen leichter, denn so friedlich ist er dann auch nicht der Teig, das er nicht doch biestig am Nudelholz oder auf der Arbeitsfläche klebt).
6. Teig im Gefrierbeute auf ca. 1 cm Dicke ausrollen und in den Kühlschrank legen. Dort muss er mind. 2 Stunden frieren.
7. Backofen auf 125 Grad vorheizen.
8. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig Sterne ausstechen. Super Tipp der Brigitte-Redaktion: Den Ausstecher zwischendurch in Puderzucker drücken, damit der Teig nicht daran festklebt.
9. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Pinsel den restlichen Eischnee auf ihnen verstreichen.
10. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.
11. Temperatur auf 100 Grad runterstellen und nochmals 10-15 Minuten backen lassen. (Der Eischnee soll hell beliben).
12. Und wenn dann endlich die Eieruhr klingelt, dann dürft Ihr Eure weihnachtlich duftenden Sterne schnell aus dem heißen Ofen retten und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Ich habe gleich ein paar meinen Eltern geschenkt. Die anderen gut in Keksdosen verpackt, damit sie wenigstens die Chance auf eine längere Lebensdauer haben.

Und, ist bei Euch auch schon die Weihnachtsbäckerei eröffnet oder wartet Ihr bis zum 1. Advent?

(Fotos: madamechoufleuse)

Die Weihnachtsgeschenke sind gesichert, denn es gibt wieder HOLY-SHIT-SHOPPING!

Wird das ein Wochenende. Am 4. und 5. Dezember reichen bestimmt keine 48 Stunden aus, um all das zu schaffen, was an diesem Wochenende ansteht. Am Samstag geht’s rund mit Schatzsuche, Flaschendrehen und Backen, schließlich lädt Klein-Lottchen ein und wir feiern ihren VIERTEN Geburtstag. Jaaaahaaa. Am Sonntag ist dann das obligatorische Bratapfel-Essen bei meinen Eltern, um danach gut gestärkt und Weihnachtslieder trällernd zum Weihnachtsmärchen meiner Freundin Felicitas zu fahren – Ihr müsst Euch mal vorstellen, sie hat dort mit 4 Jahren als Schneeflöckchen in der Kindertanzgruppe angefangen und 26 Jahre später ist sie die Regisseurin – wenn das mal keine Karriere ist. Nun ja, demnach gehen meine Mama und ich auch seid 26 Jahren in dieses Weihnachtsmärchen und zwar immer zur letzten Vorstellung am Sonntag um 17:30h. Und seit 2008 kommt auch mein Super-Koch mit, Anika ist auch schon zum Vierten Mal dabei und für Lottchen ist dieses Jahr Premiere. Ein Glück, dass sie einen Tag vorher 4 wird – sonst hätten die strengen Türsteher-Omis sie sicherlich nicht reingelassen.

Und neben dieser drei Highlights muss ich irgendwie noch zum Holy Shit Shopping und zu einem weiteren zauberhaft-klingenden Weihnachts-Handmade-Markt, aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

Und bei Euch? Auch im vorweihnachtlichen Dauerstress? Ach, aber schön ists. Jedes Jahr auf’s Neue. Oder etwa nicht?

Danke liebe „Lecker“ für dieses würzige Shortbread-Rezept: Du warst die Rettung!

Da hatte ich am Samstag doch wirklich an alles gedacht: leckeren Rotwein, frische Tomaten und Oliven vom Markt, zwei köstliche Crèmes und ein fluffiges Brot. Ahhh. Kein Brot, keine Teigwaren. Oh nein, oh nein und keine Zeit mehr eins einzukaufen. Es ist schon zu spät. Der Bäcker hat schon zu. Und nein, nein, nein, ein Aufbackbrot kommt nicht in Frage. Nein. Wir wollten doch ein tolles italienisches Abenbrot essen und vollmundigem Rotwein trinken. Und nun? Wie soll das bitte ein gelungenes Abendbrot werden? Ich glaube, weiter als an diesem Abend habe ich die Unterlippe noch nie vorgeschoben.

Gerade noch in schmollender Schockstarre wurde ich leicht hysterisch. Ich suchte und blätterte und fand dieses sensationelle Rezept in meiner liebsten Lieblings-Kochzeitschrift „Lecker“. Alle Zutaten waren vorrätig und mit einer Kühlzeit von nur 30 Minuten, einer Backzeit von nur 10 Minuten habe ich keine Stunde für dieses köstliche Shortbread gebraucht. Und gut an kam es auch. Den Hinweis, dass sich das Brot in einer Keksdose noch gut 3 Wochen hält war in meinem Fall überflüssig – ich hätte er den Tipp gebraucht, wie ich genug Stücke abbekomme.

Zutaten für ca. 24 Shortbreads:
1-2 Zweige Rosmarin
125g Parmesan (am Stück)
150g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Ei
125g Butter (kalt)

Zubereitung:
1. Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen und ganz klein Hacken (hack, hack, hack).
2. Von dem Parmesanstück ca. 25g mit dem Sparschäler in dünnen Spänen abziehen und zur Seite stellen. Den Rest des Parmesans reiben.
3. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen.
4. Geriebenen Parmesan, Ei, Rosmarin und Butter in Stückchen hinzugeben.
5. Die Masse mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig verkneten und danach den Teig kurz mit den Händen glatt kneten.
6. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
7. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche auf ca. 4mm Dicke dünn zu einem Rechteck ausrollen. Ab damit auf’s Backblech und ca. 8-10 Minuten backen – mhhh…der Kern ist noch weich.
8. Shortbreads ca. 2-3 Minuten abkühlen lassen, in z.B. 24 Stücke schneiden (ca. 2 x 9 cm), auskühlen lassen und zum Servieren mit den Parmesanspänen und Rosmarin bestreuen.

Auf dem Foto seht Ihr, was wir dazu gegessen haben: Total leckere gemische Oliven, eine milde Rucola-Wallnuss-Crème, eine würzige Aubergine-Crème und aromatische Tomaten.

Und, hat Euch ein Easy-Peasy-Lecker-Rezept auch schon mal so richtig den Abend gerettet?

(Fotos: madamechoufleuse)