Ein leckeres Rezept für Süßkartoffelnocken mit Salbeibutter und Limettendip. Heute mit „Making Of“-Video!

Ich puppenstolz (hab schließlich schon ordentlich in der Lecker geblättert, um mich zu inspirieren): „Schaaatzi, ich mach heute Abend Süßkartoffeln-Nocken“.

Er so: „Mhhh. Lecker. Und als Hauptgericht?“

Grübel. Grübel. Und ich dann so: „Also, das ist das Hauptgericht.“

Mit etwas sorgenvoller Miene, er ganz vorsichtig: „Das reicht mir aber nicht.“

Kurzfristig etwas hektisch, aber dann, ich ganz selbstbewusst: „Du, wir haben noch Grillwürstchen im Tiefkühler. Soll ich Dir zwei auftauen.“

„Ja. Die nehm ich“

Ok, auf’s Foto haben die Würste es nicht geschafft, aber in unser „So macht man Nocken“-Video haben sie sich heimlich eingeschlichen. Apropos Nocken. Der Limettendip ist easy. Wirklich einfach und geht ratzifatzi. Süßkartoffeln zu kochen schafft auch quasi jeder, beim Schälen darf man nun nicht so zimperlich sein – hah…schon ziemlich heiße Geschichte. Auch die Süßkartoffel-Mehl-Mansche kriegt man ziemlich gut hin und wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich auch ruckizucki die Nocken fertig. ‚Schuldigung, Nocken oder Teigklöpse, das ist doch nicht so entscheidend. Oder doch? Doch. Nun ja, und dann ging es ans „nockeln“ – für alle, die darin auch nicht so geübt sind wie ich, gibt es hier ein Making of von meinem Superkoch. Und denkt immer daran: Schön aus dem Handgelenk arbeiten.

Eine tolle Sonntagsbeschäftigung, oder? Also, macht Euch mit Euren Liebsten einen schönen Kochabend mit diesen selbstgemachten und super leckeren Süßkartoffelnocken. Und ich bin übrigens auch ohne Extra-Würstchen pappsatt geworden.

Zutaten für 4 Personen (ähm…wir haben übrigens alles zu zweit aufgegessen, weil es sooo lecker war):
700g Süßkartoffeln
2 Schalotten
1 Bio-Limette
200g Schmand
Salz, Pfeffer, Zucker
50g Parmesan (Stück)
250g Mehl
1 Ei
4-5 Stiele Salbei
3 EL Butter

Zubereitung:
1. Süßkartoffeln zugedeckt ca. 20 Minuten kochen.
2. Inzwischen für den Limettendip Schalotten schälen und fein würfeln, die Limette heiß abwaschen, Schale fein abreiben, Limette halbieren. Die eine Hälfte auspressen, die andere Hälft für die Deko in Spalten schneiden. Schmand, Schalotten, Limettensaft und -schale verrühren. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.
3. Süßkartoffeln abgießen, abschrecken und schälen. Noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit zwei Gabeln ordentlich zermanschen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen.
4. Parmesan reiben und davon 30g mit den Süßkartoffeln, 1 TL Salz, 250g Mehl und das Ei zu einem geschmeidigen Teig verkneten (ist die Masse zu weich, esslöffelweise Mehl unterkneten).
5. Reichlich Salzwasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Aus der Kartoffelmasse mit Hilfe zweier Esslöffel Nocken formenab und zu die Löffel in kaltes Wasser tauchen. Die Nocken bei schwacher Hitze im siedenden Wasser 6-8 Minuten gar ziehen lassen. Wenn die Nocken an der Wasseroberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle herausheben und in einem Sieb abtropfen lassen.
6. Salbei waschen, trocken tupfen, Blätter grob hacken. Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Nocken darin unter Wenden ca. 2-3 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
7. Hübsch auf großen Tellern anrichten mit Limettenscheiben dekorieren und mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

Guten Appetit!

Und, wenn Ihr Probleme bei der Zubereitung eines bestimmten Gerichts habt, dann schreibt es mir, ich gebe es gern an meinen schweizer Profi-Koch weiter.

(Fotos/Video: madamechoufleuse)

7 Kommentare zu „Ein leckeres Rezept für Süßkartoffelnocken mit Salbeibutter und Limettendip. Heute mit „Making Of“-Video!

  1. Mit Video! Welch ein Service! Weil Süßkartoffeln gerade ganz oben auf der Hitliste stehen, werde ich das sicher mal ausprobieren.Ein Kochtüffel wie wird aber sicher ein bisschen üben müssen, bis er das mit der Löffelaction so (oder auch nur annähernd so) hinkriegt … Was ich super auch für Leute mit zwei linken Händen empfehlen kann: Ricottagnocchi (Rezept gibt es bei deliciousdays).
    Schön, dass du die „Lecker“ schon so ins Herz geschlossen hast!

    1. Ja, die „Lecker“ und ich sind richtig gute Kumpels geworden. Und das mit der Löffelaction kriegste schon hin, es macht vielleicht nicht so schön rhythmisch „klack, klack, klack“, sondern anfangs eher so wie bei mir „klaaaack, schrapp, schrapp, klack, schrapp“ – aber das wird 🙂

  2. Aber das Video ist schon im Zeitraffer aufgenommen, oder? 🙂 Sehr beeindruckend!
    Weniger war’s hingegen die Wähe. Leider, befürchte, das lag aber an mir. Hab sogar brav Fotos gemacht, aber damit wirst du keine Leute hierhin locken … 😦 Was hast du übrigens für eine Kamera, dass deine Food-Fotos so toll aussehen!?

    1. Liebe Ute, das ist aber so was von das Original-Tempo. Hätten wir allerdings meine „Nocken-Herstellung“ gefillmt, dann hättest Du wahrscheinlich gefragt, ob wir das in Zeitlupe aufgenommen haben 🙂 Danke für das Foto-Lob – macht sie ganz gut die kleine Casio Exilim. Hmpf… was ist denn bei der Wähe wohl schiefgelaufen?

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