Alter Schwede ist das schön

Heute ist mein letzter Arbeitstag vorm Urlaub. Am Sonntag geht es los nach SCHWEDEN. Zwei Wochen. Da wir mal hier und mal dort sind, mal im schicken Designhotel, mal im putzigen B&B und vielleicht auch dann und wann mal im Zelt an einem romantischen Fleckchen dieses wundervollen Landes, kann ich leider nicht versprechen Euch regelmäßig an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. ABER der Mittwoch ist gesichert, denn da springt meine Freundin Julia mit  ihren Gastbeiträgen „Südafrika Teil II“ und „Südafrika Teil III“ ein. Und lasst Euch überraschen, vielleicht schaff ich es zwischen Wander- und Shoppingtour auch das ein oder andere Mal. Hoffentlich.

Für Euer Schweden-Feeling habe ich auf jeden Fall gesorgt…

Nicht oft fahre ich mit dem Auto ins Büro, aber wenn, dann fahre ich immer direkt an Schweden vorbei. Natürlich nicht wirklich, aber gefühlt befindet sich ein kleines Stückchen Schweden mitten in Hamburg/Altona. An der Straßenecke Barnerstraße/Gaußstraße befindet sich der schwedische Interior-Shop Gustavia. Und was meint Ihr, wie sehr ich mir einen Go-go-Gadget-o-Hals wünsche, wenn ich mit dem Auto an dieser Möbel-Schatzkiste vorbei fahre, denn die Verrenkungen sind erstens für die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr hinderlich und zweitens tun sie meinem Hals ganz und gar nicht gut.

Alle acht Wochen fährt die Inhaberin Astrid Reinert nach Schweden (was für eine tolle Vorstellung), hält dort Ausschau nach traumhaften Möbelstücken und Wohnaccessoires, wählt aus, prüft und kommt dann mit einem riesigen Hänger voll Glück wieder zurück nach Hamburg. Und all diese fantastischen Stücke wollte ich mir endlich einmal aus der Nähe angucken. Ein wunderbares Gute-Laune-Projekt für die Mittagspause. Ganze Sätze brachte ich während des Herumschleichens um die schönen Stücke kaum heraus. „Ohhh…So schön…auch toll….Schaukelstuhl…süß…Uhr, hübsch…Kissen…wie gemütlich“. Hach, gut, dass ich mich schnell wieder fing und mit der sehr netten Astrid Reinert noch etwas plaudern konnte. Mal sehen, ob Ihr nach diesen Bildern noch geradeaus sprechen könnt.

Guck mal…da ist Victoria.

Und, wie geht’s Euch? Wie? Ihr wollt noch mehr sehen?
Na, dann fahrt am besten gleich zu Gustavia.

Ihr könnt nicht? – Aber morgen ist doch schon Wochenendeee!

… – Ach, Ihr wohnt nicht in Hamburg. Hmpf. Das ist ärgerlich. Einen Gustavia Onlineshop gibt es leider nicht, aber Ihr könnt noch mehr Fotos gucken und Ihr könnt natürlich direkt mit Astrid Reinert in Kontakt treten. Sie freut sich bestimmt.

Kontakt:
Astrid Reinert
Barnerstraße 10a (Ecke Gaußstraße)
22765 Hamburg
Tel: 040 – 63 65 80 04
E-Mail: info@gustavia.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 10:00 bis 19:00h

(Fotos: madamechoufleuse)

Leckere Angeber-Limonade aus Frankreisch

MistiMist. Die Fotos sehen so aus, als hätte ich mir null Mühe dabei gegeben. Schnell, schnell, zwischendurch ein paar Fotos geschossen. Aber so war es nicht. Ich habe bestimmt eine Stunde nach dem passenden Ort, dem richtigen Winkel und dem besten Licht gesucht…tje, aber mehr als das, was Ihr hier seht war fototechnisch leider nicht drin. Dabei hätte diese unglaublich köstliche Limonade einen echten Hammer-Auftritt verdient.

Dieses Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst, wenn man zuviel Brause trinkt… Genau so geht’s mir mit den großartigen französischen Limonaden, die mon chéri neulich mitbrachte. Entzückende Flaschen oder sollt ich lieber sagen Flacon und der Geschmack der Sprudelbrause: zum Niederknien. Citron, Grenade, Orange oder Pamplemousse – allesamt sind ‚errliiisch erfriiischend. Erinnert Euch das nicht auch an früher…wenn man sich eine Brause aus dem Keller holen durfte.

Und jetzt gehöre ich wieder zu den Limo-Trinkern, nur gut, dass ich heute nicht mehr Mama und Papa fragen muss, ob ich Brause trinken darf. Übrigens, La Mortuacienne (das ist Name des köstlichen Kaltgetränks) ist auch ein tolles Mitbringsel. Statt Blumen. Statt Wein.

La Brause deluxe gibt es in Hamburg im Bistro des Carls (auch die Brasserie gleich neben an ist sehr zu empfehlen, Hafencity) und in Eppendorf bei Mercato Piazza (übrigens auch eine super Adresse für italienische Spezialitäten, ausgewählte Weine, traumhafte Wohnaccessoires und Möbel im Shabby Chic Stil) und bei der Curry Queen; meine persönliche Königin unter den Currywurst-Grillern.

Und, wann gibt’s bei Euch Limo statt Weinchen?

(Fotos: madamechoufleuse)

Südafrika Teil I: Kapstadt – Burger königlich verspeisen

Wart Ihr schon einmal in Südafrika? Ich nicht, aber meine liebe Freundin Julia. Alle Fußball-Fans überspringen am besten den ersten Absatz, denn Ihr werdet sicherlich gelb vor Neid, wenn Ihr weiterlest. Julia hat tatsächlich das grandiose Spiel unserer Jungs gegen Argentinien live im Stadion gesehen. Es sei ihr verziehen, denn neben all dem Trubel (man glaubt es kaum, aber sie war nicht nur zum Vergnügen am Kap) hatte sie auf ihrer Rückreise, neben einer Vuvuzela auch kulinarische und Sightseeings-Tipps im Gepäck. Hach, ich bin verzückt, sie hat auch hübsche und eindrucksvolle Fots gemacht, die ich *reib die Hände* Euch natürlich gern in einer kleinen 3-teiligen Serie zeige.

Julia: „Ganz besonders gefallen hat mir das Restaurant The Royal Eatery in der Long Street in Kapstadt. Hier gibt es die besten Burger, die ich je gegessen habe (sogar der Veggie-Burger ist ein Knüller). Mächtiges Fleisch erfordert nicht nur scharfe Zähne und nen kaukräftigen Kiefer, sondern auch stabiles Besteck, wie dieses Monstermesser.“
Was sind das bitte für riesige Fleischmesser. Die Burger müssen sich wirklich extrem von den mir bekannten lapprigen Dingern unterscheiden. Julia, warum hast Du uns die Burgerbilder vorenthalten? Ich tippe auf Rücksichtnahme. Du wolltest wohl einfach vermeiden, dass wir bei dem Anblick herzhaft in unsere Bildschirme beissen, oder?

„Die Einrichtung ist einfach super. An der einen Wand hängen überall Hüte (s. Foto oben). Draußen auf der Veranda – von dort aus hat man einen grandiosen Blick den Hügel hinauf – hängen lauter Stoffbälle in strahlendem Pink. Auf den Bildern hoffentlich zu erahnen, entdeckt man im und vorm Restaurant überall liebevolle kleine Details.“

„Und die Preise? Eine Wucht! Ein Burger inklusive der köstlichen, natürlich selbst gemachen Chilli-Fries und einer Cola kosten umgerechnet NUR 4,70 Euro. Ist das zu glauben?“

Ich glaub’s Dir liebe Juli. Und vielen Dank für den tollen Tipp. Also, wer eine Reise nach Kapstadt plant hat das erste Abendessen bereits gesichert.

Freut Euch nächsten Mittwoch auf „Südafrika Teil II“ – mhhh… da wird’s süß.

Kontakt:
The Royale Eatery
273 Long Street, Kapstadt
Telefon: +27 (0)21 422 4536

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 12:00 bis 23:00h

(Fotos: Julia Roeckner)

Schuhe statt Äpfel

Auf diese Idee muss man erst mal kommen. Nach monatelanger Schuhregal-Suche – meine Güte, die meisten sind auch wirklich eine Schande – kam Schlau-Fuchs Janina auf die Idee das geplante Schuhregal einfach selbst zu basteln. Und wie? Ist doch klar. Aus Obstkisten natürlich.

Also ging es eines schönen Samstag zum schnuckeligen Bio-Markt in Eppendorf. Bei dem tollen Apfel-Stand kaufte Janina drei Obstkisten und machte sich zu hause pronto ans Werkeln. Die kaputte Obstkiste wurde in ihre Einzelteile zerlegt und die heilen Bretter hat sie in die anderen beiden Kisten als „Regalboden“ eingelegt. Ich bin begeistert. Eine dufte Heimwerker-Leistung.

Und wie sieht’s bei Euch aus? Blockieren Eure Schuhe noch den Flur?

(Fotos: madamechoufleuse)

Sommer-Salat-Kracher: Ruccola mit Birne, Pistazien, Kirschtomaten und Parmesan

Meine sonst immer so bescheidene Lieblings-Anika erzählte mir von einer grandiosen Salatkomposition, die sie für einen Tag am See gemacht hat und die sooo gut ankam. Alle waren total begeistert, eigentlich hätte sie die dreifache Menge schnippeln und puhlen müssen. Ich machte große Augen, große Ohren und klar war: den Salat mach ich nach.

Zutaten für zwei Personen: 1 Packung Ruccola-Salat, 6 – 8 Kirschtomaten, 1 – 2 Birnen, 1 knappe Tüte Pistazien und frisch gehobelten Parmesan.

Sieht nicht nur knackisch aus, sondern schmeckt krachermäßig lecker und total erfrischend. Ich bin sowieso ein Riesenfan von Süß-Salzig-Mischungen. Unbedingt nachmachen möcht ich deswegen auch Steffis „geklauten Salat“ auf Ohhh… Mhhh….

Und, was sind Eure Salat-Kracher für den Sommer?

(Foto: madamechoufleuse)

Für sonntägliche Autofahrten

Foto: katzenjammer.no

Heut geht’s zu Oma! Für die ca. zweistündige Autofahrt hab ich neben der obligatorischen Drei Fragezeichen-CDs auch ein paar Songs der skandinavischen Band Katzenjammer im CD-Player laufen. Schon vor einiger Zeit erzählte mir meine (leider) Ex-Kollegin Sarah ganz begeistert von den 4 Mädels aus Norwegen. Und da ich im Moment sowieso im absoluten Skandinavien-Fieber bin (hatte ich bereits erwähnt, dass wir nach Schweden fahren? Uuups, schon so oft?), find ich neben der Landschaft, den Leuten, der Mode und dem traumhaften Einrichtungsdesign jetzt auch skandinavische Musik super.

Und Du? Wie gefällt Dir Katzenjammer?

Wo Frühaufsteher zu Langschläfern werden und sich von Wind und Brandung berauschen lassen

1,5 Stunden von Hamburg entfernt, liegt es, das Hotel Genueser Schiff. Direkt an der See und inmitten unberührter Natur thront dieses traumhafte reetgedeckte Gebäude. Etwas weiter landeinwärts, aber vom Hotel super zu Fuß zu erreichen steht das Genueser Landhaus. Außerdem gibt es Ferienwohnungen im Genueser Schiff und im Kaminhaus. Kein Straßenlärm, keine Geräusche der Großstadt, sondern nur das Meer, der Wind, die Vögel – eben die Geräusche der Natur. Daher ist es kein Wunder, dass das Hotel sich selbst das „Ausschlafhotel“ nennt. Frühstück gibt es bis 12:30h und kann bei schönem Wetter auch in den Strandkörben serviert werden. Und wie charmant ist das denn – bei Wunsch einfach Fahne hissen und die Bedienung kommt sofort. Dieser Luxus blieb uns leider bei unserem letzten Besuch verwehrt – böser Regen, fieser Wind…aber dazu später mehr.

Ob Nicole (Inhaberin Keiko) wohl mit einem leckeren, nordischen Frühstück im Strandkorb in den Tag startet? Den Fotos nach zu urteilen würd ich mal sagen: Aber klar doch.
Sie und Lucy genießen ein paar Tage in der Natur. Haben die beiden sich auch so was von verdient. Sie wohnen in einem süßen Zimmer im Genueser Landhaus und ich hoffe, dass Lucy nach den Tagen an der See keine Schwimmhäute gewachsen sind, denn laut Nicole „schwimmt sie wie ein Otter“.

Solch ein Glück mit dem Wetter hatten wir nicht, aber auch bei Sturm und Regen ist das Genueser Schiff ein gemütlicher Ort zum entspannen und ausruhen.
Anfang Mai kurvten wir, mit hübscher Garderobe im Gepäck, für drei Tage nach Hohwacht, um im Genueser Schiff die Hochzeit meiner Cousine Olina und ihrem „Jetzt-Mann“ Thomas zu feiern. An entspannte Strandspaziergänge entlang der Küste war leider am ersten Tag des Kurztrips nicht zu denken, wir haben uns trotzdem getraut. Das Ergebnis waren zwei pitschepatsche nasse, trotzdem super gelaunte Menschen (schließlich sind wir nicht weggeflogen), die sich erst einmal mit warmen Apfelstrudel mit Vanillesauce stärkten, danach gab es in der zimmereigenen Küchenecke einen wärmenden und leckeren Tee.

Der Mantel ist tatsächlich noch innerhalb der drei Tage getrocknet. Und, damit alle beruhigt sind: Das Wetter wurde besser. Am Tag der Hochzeit hielt es sich wacker und am Sonntag war dann tatsächlich noch ein schöner Spaziergang drin.

Und, was ist Euer Tipp für eine kleine Stadt-Land-Flucht am Wochenende?

Ausschlaf-Kontakt:
Genueser Schiff
Seestr. 18
24321 Hohwacht

Tel: 04381 – 7533
E-Mail: hotel@genueser-schiff.de

Ausschlaf-Preise
Einzelzimmer Du/Bad: 65 EUR bis 100 EUR (55 EUR bis 90 EUR)
Doppelzimmer Du/Bad: 110 EUR bis 190 EUR (100 EUR bis 170 EUR)

(Fotos: Papa, Nicole, madamechoufleuse)